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Tools & Werkzeuge

Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Kontaktbegrenzungen haben es notwendig gemacht, andere Kontaktmöglichkeiten zu suchen. Für die Auswahl ist entscheidend, mithilfe welchen Mediums die Ziele des Kontakts am besten erfüllt werden können. So können folgende Merkmale eine Rolle spielen:

  • Information geben
  • Abfragen, wie es jungen Menschen und Familien geht
  • Sich gegenseitig sehen
  • Gestik und Mimik wahrnehmen
  • Interaktion der Familie beobachten können
  • ...

Je nachdem welches Ziel das jeweilige Gespräch verfolgt, können unterschiedliche Tools zum Einsatz kommen. Diese reichen von Telefon über Nachrichtendienste bis hin zur Videokonferenzen.

Anregungen für die Gestaltung der virtuellen Arbeit mit Adressat*innen ebenso wie mit Kolleg*innen sowie eine fachliche Handreichung zur Beratung in Krisen per Video und am Telefon finden Sie unter der Rubrik „hilfreiche Tools für digitales Arbeiten und Kommunizieren

 

Folgen, Auswirkungen und Nebenwirkungen der Pandemie in der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. hat in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL eine Handreichung veröffentlicht (Stand: Juli 2021):

„Die (…) Handreichung ist als Ideensammlung, Anregung, Reflexionsinstrument und auch als Begründungshilfe bei der Beantragung von Mitteln, beispielsweise im Rahmen des Aktionsplanes „Aufholen nach Corona“, zu verstehen. Sie ist dabei einrichtungsbezogen individuell nutz- und veränderbar. Die Handreichung kann als Grundlage für einzelne Punkte in Fallbesprechungen, zur Vorbereitung von Hilfeplangesprächen, bei der Erstellung individueller Hilfepläne etc. dienen und dabei helfen, eine individuelle, fallbezogene Position zur weiteren Arbeit mit dem jungen Menschen und seiner Familie zu entwickeln.
Die Handreichung kann auch für interne Personalentwicklungsprozesse eingesetzt werden. So kann die Erfassung der Pandemiefolgen und damit der zusätzlichen Belastungssituation in der Mitarbeiterschaft eine ergänzende Grundlage für Supervisionsinhalte bieten, deren Effizienz unterstützen und fördern. Erkenntnisse zum eigenen Belastungserleben und mögliche Auswirkungen in Teamkonstellationen und in der Fallarbeit sind hierbei beispielhaft zu nennen“ (S. 2, Hervorhebungen durch FT).