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Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen

Inzwischen wurde eine Reihe von Studien gestartet, die die psychischen Belastungen in Folge der Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen für Kinder und Jugendliche, aber Möglichkeiten des Umgangs damit in den Blick nehmen. Hier stellen wir Ihnen eine Sammlung an Hinweisen und Links zur Verfügung:

  • Der Paritätische: Geschlechtliche Vielfalt in der Kinder- und Jugendhilfe - inter* und trans*Kinder und Jugendliche
    „Das Interesse und der Beratungsbedarf an und zu Inter*- und Trans*-Themen nimmt zu, gleichzeitig fehlt es vielen Fachkräften häufig noch an Wissen, Sensibilität und praktischem Know-how, die Themen im Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern kompetent zu vermitteln und sie angemessen zu unterstützen. Dies hat uns veranlasst, zusammen mit Expert*innen eine Broschürenreihe zu inter* und trans*Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe zu schreiben. Die drei Broschüren beziehen sich auf Kinder in den Altersgruppen 0-6 und 6-12 sowie auf Jugendliche mit Inter*- bzw. Trans*-Identität und ihre spezifischen Bedarfe in den unterschiedlichen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, angefangen bei den Schwangerschaftsberatungsstellen, den Kindertageseinrichtungen, über die Jugendsozialarbeit bis zu stationären Wohnangeboten.“
    ​​​​​​​​​​​​​​Hier geht es zu den jeweiligen Broschüren (letzter Aufruf am 14.12.2021).
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  • BVKJ und vdek: Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ als Nachdruck erschienen / Emotionale Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen verstehen 
    Die Merkblatt-Reihe für Eltern „Seelisch gesund aufwachsen“ ist jetzt als ein Nachdruck erschienen. (…) Die zehn Merkblätter geben Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren Ratschläge, wie sie die seelische Gesundheit ihrer Kinder stärken können. Erläutert wird beispielsweise, warum Kinder Nähe brauchen oder wie Eltern mit Ängsten ihres Kindes umgehen sollten. Die Flyer orientieren sich dabei an den zehn Vorsorgeuntersuchungen U 1 bis U 9.
    Eltern können die Merkblätter kostenlos beim Besuch in den Kinderarztpraxen erhalten. Online sind die Flyer unter anderem auf der Website www.seelisch-gesund-aufwachsen.de erhältlich. Dort finden sich auch zehn Begleitfilme zu den Merkblättern. Neben der deutschen Fassung gibt es die Filme auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch und Türkisch.
    Die Merkblätter „Seelisch gesund aufwachsen“ wurden von den gesetzlichen Krankenkassen, dem BVKJ, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), der Deutschen Liga für das Kind, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) entwickelt. Kinderärzte können die Reihe kostenfrei bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung bestellen.
    Hier geht es zur Pressemitteilung der BVKJ und vdek vom 15.10.2021.
     

  • „Ich bin Alles“ – Infoportal zur Depression und psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen
    Das wissenschaftlich fundierte digitale Infoportal „ich bin alles“ zum Thema Depression und psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Depression, nicht erkrankte Kinder und Jugendliche, die sich zu dem Thema informieren möchten, sowie an Eltern. Das Projekt informiert auf der Website sowie über soziale Medien. Es bietet Hilfe und Unterstützung für die steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit Depression sowie Ansätze zur Prävention der Depression. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München hat das multimediale Angebot seit 2017 in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung auf Grundlage des aktuellsten wissenschaftlichen Stands und der aktuellen S3- Behandlungsleitlinie entwickelt. Hier geht es zur Webseite (letzter Zugriff am 30.09.2021).
     

  • bke-Jugendberatung
    Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) bietet ein spezielles Online-Beratungsangebot für Jugendliche an: „Hier bist du richtig bei kleinen und großen Sorgen, bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit dir selbst, mit Freunden oder in der Schule. Hier bist du richtig bei Liebeskummer und Geheimnissen, die dir auf der Seele brennen. Hier bei der bke-Jugendberatung findest du viele andere Jugendliche, mit denen du dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die dich unterstützen.“ Angeboten werden Foren, Gruppenchats, Mailberatungen und Einzelchats. Die Beratung ist anonym und kostenfrei (zuletzt aufgerufen am 06.05.2021).
     

  • Save-Me-Online
    „Wenn der Spaß aufhört, rede mit uns! Du hast ein Recht auf Hilfe – auch wenn du unter Druck gesetzt wirst, dich schämst, Schuldgefühle empfindest, Angst hast oder unsicher bist, ob es sich bei dem, was dir passiert ist, um sexuelle Gewalt handelt. Miese Anmache, Mobbing in der Schule, Cybermobbing, Probleme mit Sexting, sexueller Missbrauch, Zusendung von Pornos oder andere sexuelle Übergriffe … Viele Jugendliche erleben das in ihrem privaten Umfeld oder im Netz. Bei save-me-online.de kannst du dich über diese Formen von Gewalt informieren und beraten lassen. Wir bieten professionelle und kostenlose Unterstützung, bei der du auch anonym bleiben kannst. Hier geht es zur Beratung. Wenn dir eine telefonische Beratung lieber ist, kannst du dich auch gerne an das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch (0800 22 55 530) wenden.“
     

  • FIDEO – Online-Angebot für Jugendliche zum Thema Depression
    Die Webseite "FIDEO" für Jugendliche ab 14 Jahren des Diskussionsforums Depression e.V. vermittelt Informationen zu Depressionen und Symptomen, Ursachen sowie Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung. Außerdem können sich Jugendliche und junge Erwachsene rund um die Uhr anonym in einem Selbsthilfe-Chat miteinander austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Der FIDEO-Chat wird fachlich moderiert von einer Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Hier geht es zur Webseite (zuletzt aufgerufen am 19.04.2021).
     

  • Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche – Projekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung:
    https://www.corona-und-du.info/
     
  • Interview mit Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am LMU Klinikum, über psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen im Zuge der Corona-Pandemie:
    https://www.kjp.med.uni-muenchen.de/download/Corona_und_Du_Interview2.pdf
     
  • Der Verein KinderStärken e.V. interviewte junge Menschen zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie. In einem einmaligen Podcast werden in zwei Folgen nicht nur konkrete Erlebnisse, sondern auch Möglichkeitsräume beschrieben, welche die Forderung nach Veränderungen von gesellschaftlichen Problemlagen verdeutlichen:
    http://www.kinderstaerken-ev.de/podcast-corona/
     
  • Die COPSY-Studie untersucht die Auswirkungen und Folgen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland:
    https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/forschung/copsy-studie.html
     
  • Studie „Homeschooling und Gesundheit 2020“ der pronova BKK: Kinderärzt*innen beobachten in der Corona-Krise eine Zunahme körperlicher und vor allem seelischer Beschwerden. Schul- und Kitaschließungen sowie Kontaktbeschränkungen belasten besonders die Psyche junger Menschen:
    https://www.pronovabkk.de/presse/pressemitteilungen/corona-krise-kinder-in-seelischen-noeten.html