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Übergang Schule - Beruf

Grundsätzlich und besonders zurzeit gilt es, junge Menschen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf bestmöglich zu unterstützen. Hier sammeln wir diverse Inhalte zum Themenfeld "Übergang Schule - Beruf" während der Coronapandemie für Sie:

  • Bericht der Enquete-Kommission Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt
    Nach fast dreijähriger Arbeit hat die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" ihren Abschlussbericht veröffentlicht. Die mit der Digitalisierung verbundenen langfristigen Veränderungsprozesse betreffen etwa die Berufsbilder, die Anpassung von Ausbildungsordnungen aufgrund von veränderten Produktionsprozessen, aber auch den Einsatz von digitalen Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, heißt es im Bericht. Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt sei eine Stärkung der ausbildenden Unternehmen und der berufsbildenden Schulen zum Erhalt bestehender Ausbildungsverträge und der Ermöglichung neuer Ausbildungsangebote erforderlich. Für eine ausreichende Nachfrage gelte es, junge Menschen noch stärker auf die mit der beruflichen Bildung verbundenen Chancen auf eine zukunftssichere Beschäftigung und Einkommens- und Karriereperspektiven, die der akademischen Qualifizierung gleichwertig sind, hinzuweisen, schreibt das Gremium weiter. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind zudem Empfehlungen zum Umgang mit den Folgen der Krise aufgenommen worden. Hier finden Sie die weitere Zusammenfassung von "Heute im Bundestag". Hier geht es zum vollständigen Bericht (zuletzt aufgerufen am 08.07.2021).
     
  • Positionspapier von Forum Transfer: 1. Mai 2021 in Zeiten der Covid-19-Pandemie: Jugend- und Berufsbildungspolitik sind jetzt gefordert!
    Jetzt gilt es einer kollektiven Resignation von jungen Menschen im Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf, insbesondere von jungen Menschen in prekären Lebenslagen, vorzubeugen. Es ist der Zeitpunkt, gerade angesichts der Covid-19-Pandemie, jungen Men-schen eine Ausbildungsgarantie für eine hochwertige berufliche Ausbildung zu geben und am Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf politische Weichen-stellungen vorzunehmen sowie die kommunale Koordinierung vor Ort zu stärken. Nur so kann jungen Menschen signalisiert werden, dass sie angesichts der Covid-19-Pandemie beim Übergang in die Ausbildung und Erwerbsarbeit bzw. Beruf nicht zurückgelassen werden.
    Hier gelangen Sie zum Forderungspapier und zur Pressemitteilung.
     
  • Die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden. Deshalb hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) zusammen mit den Partnern in der Selbstverwaltung der BA mit einer Internetplattform ein neues digitales Angebot geschaffen:
    Die Website https://www.arbeitsagentur.de/m/ausbildungklarmachen/ richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Daneben finden auch Arbeitgeber, Eltern und Lehrkräfte auf der digitalen Informationsplattform Hinweise und weiterführende Links. Die Webseite wird laufend erweitert und aktualisiert.
     
  • Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA bietet über das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT umfangreiche Unterstützung für Lehrkräfte und Unternehmen zum Thema Berufliche Orientierung an.
     
  • Die DGB-Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes bietet mit „Dr. Azubi“ schnelle, anonyme und kostenlose Unterstützung bei allen Fragen rund um die Ausbildung.
     
  • Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bietet mit seinem „Lehrstellenradar“ den direkten Weg zum Ausbildungsplatz im Handwerk. Dort finden ausbildungsinteressierte junge Menschen noch viele weitere Informationen, beispielsweise zu Praktika, und passende Ansprechpartner aus ihrer Region
     
  • Mit dem Informationsportal www.servicestelle-jba.de bietet die Servicestelle Jugendberufsagenturen im Bundesinstitut für Berufsbildung ein neues Unterstützungsangebot für die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit am Übergang Schule – Beruf an. Das Portal richtet sich bundesweit an Fach- und Führungskräfte in Jugendberufsagenturen oder anders benannten Bündnissen der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit. Auch interessierte Personen aus Verwaltung und Wissenschaft werden angesprochen. Das Angebot umfasst Berichte und Empfehlungen aus der Praxis, wissenschaftliche Beiträge sowie einen bundesweiten Überblick über die Entwicklung von Jugendberufsagenturen.
     
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht die neugefasste Zweite Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern". Das Programm hilft Unternehmen, die in der aktuellen Situation wirtschaftliche Schwierigkeiten haben, bei der Ausbildung. Es unterstützt damit Auszubildende, auch bei pandemiebedingten wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihres Ausbildungsbetriebs, ihre Ausbildung fortsetzen und erfolgreich abzuschließen. Hier finden Sie dazu eine Zusammenfassung des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe (zuletzt aufgerufen am 07.05.2021)
     
  • Barlovic, I.; Ullrich, D.; Wieland, C. (Bertelsmann Stiftung): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021. Forschungsergebnisse
    Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Die Hälfte ist der Auffassung, dass die Politik wenig bis gar nichts für junge Menschen tut, die einen Ausbildungsplatz suchen. Wer demnächst ein Studium anfangen möchte, sieht die Situation dagegen deutlich positiver. Das zeigt eine Befragung der Bertelsmann Stiftung. „Jungen Menschen Ausbildungsperspektiven geben und damit auch die Wirtschaft stärken: Wir brauchen eine Ausbildungsgarantie. Die gibt Jugendlichen Sicherheit und sichert langfristig die dringend benötigte Fachkräftebasis“ (ebd., S. 6), so die zentrale Schlussfolgerung der Stiftung. Hier geht es zur Studie im PDF-Format.
     
  • Für junge Beschäftigte stellen sich derzeit besonders viele Fragen, auf die eine Antwort gefunden werden muss. Wir haben deshalb hier verschiedene FAQ zum Thema Jugendberufshilfe für Sie gesammelt. Falls Sie weitere Fragen haben sollten, können Sie uns gerne unter info(at)forum-transfer(.)de erreichen.