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Förderprogramme

Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ für die Jahre 2021 und 2022

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für
Kinder und Jugendliche“ des BMFSFJ. Darin werden 2 Mrd. Euro zum "Abbau von
Lernrückständen" (1 Mrd. Euro) und zur "Förderung frühkindlicher Bildung, für Freizeit-,
Ferien- und Sportaktivitäten" sowie für die "Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Alltag
und in der Schule" (1 Mrd. Euro) bereitgestellt (zuletzt aufgerufen am 11.06.2021).

Das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe hat eine Übersicht zu Informationen zum
Aktionsprogramm sowie zu den Umsetzungsmaßnahmen veröffentlicht.

Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ der Stiftung Lesen

Bundesweit können sich alle Einrichtungen, die Zugang zu benachteiligten Kindern und
Jugendlichen haben, im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse
für Bildung“ jederzeit bei der Stiftung Lesen um die Gründung eines Leseclubs
(für Kinder von 6-12 Jahren) oder media.labs (für ältere Kinder und Jugendlichezwischen
12 und 18 Jahren) bewerben. Es gibt keine Bewerbungsfrist. Ziel ist es benachteiligten
Kindern und Jugendlichen langfristige, regelmäßige und niedrigschwellige Leseförderung
in der Freizeit oder als Schul-AG zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfen des BMFSFJ für soziale Einrichtungen

Viele soziale Einrichtungen, u.a. für Kinder und Jugendliche, haben durch die Covid-19-Pandemie Umsatzeinbußen. Durch verschiedene Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung bzw. des BMFSFJ soll ihre Existenz gesichert werden.
Diese Seite gibt einen Überblick:

 

Ansätze zur Unterstützung digitaler Ausstattung in Familien und Jugendhilfeeinrichtungen

Auf Bundesebene:

Mit dem DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 („Sofortausstattungsprogramm“) sollen u.a. Schüler*innen unterstützt werden, die zu Hause über kein mobiles Endgerät verfügen:

Bund und Länder haben dazu eine Verwaltungsvereinbarung getroffen:

 

Auf Bundes- und Länderebene:

Der Paritätische Gesamtverband hat zahlreiche Förderprogramme zur Digitalisierung zusammengetragen. Hier finden Sie sowohl bundesweite als auch bundeslandspezifische (u.a. Bayern, Hamburg, Sachsen, Schleswig-Holstein) Programme zur Unterstützung der digitalen Ausstattung:

 

Auf Landes- und Kommunalebene:

Von Ländern und Kommunen gibt es weitergehende Förderprogramme und Vorgehensweisen bei der Erstattung von Kosten für die digitale Ausstattung. Wir werden die Liste sukzessive erweitern. Bitte helfen auch Sie uns, diese zu ergänzen, indem Sie uns einen entsprechenden Hinweis mit einem Link schicken.

  • In Rheinland-Pfalz fördert das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz die Anschaffung von digitaler Ausstattung zur Unterstützung von kontaktlosen Beratungs-, Schulungs- und Begegnungsangeboten in der Corona-Krise mit bis zu 1000 €. Hier finden Sie die Förderkriterien sowie den dazugehörigen Antrag.

Kampagnen und Förderprogramme von Vereinen, öffentlichen Trägern oder Stiftungen

  • Der AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V. hat ebenfalls eine Kampagne gestartet („Schulcomputer für alle“), um auf das Thema der angemessenen technischen Ausstattung aufmerksam zu machen. Der Verein bietet Informationen sowie einen Musterantrag zu Kostenübernahme für Familien mit geringem Einkommen.
     
  • Das Deutsche Kinderhilfswerk hat ein Nothilfe Paket zur Förderung des digitalen Unterrichtes in Flüchtlingsunterkünften aufgelegt https://www.dkhw.de/foerderung/corona-nothilfe-pakete/
     
  • Der Tacheles e.V. Wuppertal startete die Kampagne "Schulcomputer sofort". Auf der Homepage des Vereins wird zusammengefasst, welche Personengruppen Anspruch auf finanzielle Unterstützung für Schulcomputer haben. Zudem werden Musteranträge und gerichtliche Hintergründe bereitgestellt.

Möglichkeiten der Kostenübernahme technischer Ausstattung für stationär untergebrachte Kinder und Jugendliche

Das DIJuF hat auf seiner Seite zu Fragen und Antworten zur Corona-Krise im Bereich „Hilfe zur Erziehung - Stationär“ die Frage beantwortet, welche Möglichkeiten der Kostenübernahme es für technische Ausstattung für stationär untergebrachte Kinder und Jugendliche gibt. Sie beziehen sich dabei auf § 39 Abs. 3 SGB VIII. Die komplette Antwort finden Sie hier.