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Damit der Integrationsprozess nicht stockt – Sprachkurse und Webinare online

Gegenwärtig dürfen keine Integrations- oder Berufssprachkurse mehr stattfinden, die Verbotsdauer ist teilweise je nach Bundesland unterschiedlich und kann den einzelnen Allgemeinverfügungen/ Rechtsverordnungen der Bundesländer entnommen werden. Damit der Integrationsprozess dennoch weiter gestaltet werden kann, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die digitalen Lernangebote im vhs-Lernportal der Volkshochschulen aufgrund der aktuell stark angestiegenen Nutzerzahlen durch die Schulung zusätzlicher Online-Tutoren deutlich ausbauen. Das vhs-Lernportal ist das kostenfreie digitale Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) für Deutsch als Zweitsprache, für Alphabetisierung und Grundbildung. Bildungsministerin Karliczek: „Wer jetzt in der Krise seine Grundbildung oder Deutschkenntnisse verbessert, erhöht seine Chancen auf eine gute Beschäftigung nach der Krise.“ (siehe hierzu die Pressemitteilung)
Die kostenlosen Online-Sprachangebote für Teilnehmende aus Integrationskursen sowie für Teilnehmende aus Berufssprachkursen und für Pflegekräfte sind in dieser BAMF-Info zusammengestellt.

FAQs des BAMF zu den Sprachkursen infolge der Corona-Pandemie finden Sie außerdem hier.

Und eine Übersicht zu Online-Kursen und Lehrmaterialien für das Home Schooling findet sich bei flüchtlingshelfer.info.

Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in der Coronakrise gestalten - Praxishandbuch des Paritätischen Gesamtverbands

In einem umfassenden Reader hat der Paritätische Gesamtverband Praxistipps zur Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020 zusammengestellt. Der Fokus liegt dabei auf Rahmenbedingungen und Nutzung onlinebasierter Kommunikation. Hier ein Einblick in die Gliederung der Handreichung:

Vorwort: Solidarität und Unterstützung müssen praktisch bleiben

Praxistipps für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten

  1. Unterstützung suchen: Wo finde ich aktuelle und zuverlässige Informationen und Beratungsangebote?
    • - Allgemeine mehrsprachige Informationen
    • - Überblick über Beratungsangebote
  2. Zugänge ermöglichen: Wie können Geflüchtete derzeit mit Unterstützungsangeboten erreicht werden?
    • - Vernetzung intensivieren
    • - Rahmenbedingungen gestalten
    • - Besondere Bedarfe im Blick haben
    • - Sprachmittlung organisieren
    • - Arbeit mit traumatisierten und von Gewalt betroffenen geflüchteten Menschen
  3. Neues ausprobieren: Welche digitalen Formate sind für welche Arten von Angeboten zu empfehlen?
    • - Informationsveranstaltungen als Online-Tutorials
    • - Workshops als Webinare oder Online-Trainings
    • - Austausch mit Hilfe von Chatgruppen oder Videokonferenzen
    • - Beratung als T elefon- oder Online-Angebot
    • - Online-Hilfen als Selbsthilfe
    • - Digitale Freizeit und Lernangebote
    • - Kreative Öffentlichkeitsarbeit
  4. Weiterführende Hinweise zu Informationen und Materialien

Reinlesen können Sie hier.

Corona Diaries – Junge Filme gegen den Untergang, Ohnmacht und Isolation künstlerisch verarbeiten

Tag für Tag teilen Jugendliche ihre Gedanken in der Krisenzeit – zwar in deutscher Sprache, aber von Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft. Während der Einschränkungen und Veränderungen des Lebens aufgrund der Corona-Krise dokumentieren junge Menschen aus Wuppertal und Umgebung mit der Kamera die Ereignisse in ihrem eigenen Leben, in ihrer Familie und in ihrem Umfeld und reflektieren ihre Gefühle und Gedanken. So entsteht ein digitales Tagebuch der Krise aus junger Perspektive mit den Fragen: Welche Geschichten ereignen sich unter diesen außergewöhnlichen Umständen? Was macht das mit den Jugendlichen und den Menschen um sie herum? Welche Probleme entstehen und was sind die positiven Seiten der Krise, wie z.B. solidarisches Verhalten, neue Freundschaften, die Besinnung auf andere Werte oder gänzlich unerwartete Geschichten?
Zu finden unter: https://www.medienprojekt-wuppertal.de/corona-diaries-junge-filme-gegen-den-untergang.

Flyer: Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. haben einen Flyer zum Thema Gewalt in der Familie herausgegeben: „Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie. Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit.“ Der Flyer ist hier zu finden.

Er ist außerdem in folgenden Sprachen erhältlich: Englisch, FranzösischSpanisch, ItalienischGriechisch, Russisch, TürkischKroatisch, Polnisch, TschechischBulgarisch,  UngarischRumänischAlbanisch, ArabischFarsi/Dari, Vietnamesisch, KurdischChinesisch, Pashtu, Somalisch, Tigrinya, Nepalesisch

Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen – Rund-um-die-Uhr-Beratung in 17 Sprachen. Anonym, vertraulich, kostenlos und barrierearm

Jeden Tag erleben Millionen Frauen Gewalt – körperlich und psychisch. Doch gerade einmal 20 Prozent der Betroffenen wenden sich an Beratungs- oder Unterstützungseinrichtungen. Weil sie kein Vertrauen haben, dass ihnen jemand glaubt, weil sie Angst haben oder weil sie sich schämen. Viele wissen einfach nicht, welche Anlaufstelle für sie die richtige ist.

Genau hier setzt das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" an. Eine anonyme Beratung am Telefon, im Chat oder per E-Mail ist besonders niedrigschwellig. Die ständige Erreichbarkeit, die hohen Sicherheitsstandards, die mehrsprachige Beratung sowie der barrierefreie Zugang sollen von Gewalt betroffene Frauen dazu ermutigen, sich vertrauensvoll an das Hilfetelefon zu wenden und ihnen so den Weg zu professionellen Einrichtungen vor Ort ebnen.

  • Das Hilfetelefon ist täglich 24 Stunden erreichbar.
  • Der Anruf ist kostenlos und die Nummer erscheint nicht auf der Telefonabrechnung.
  • Die Beratung erfolgt vertraulich und auf Wunsch anonym.
  • Neben der telefonischen Beratung gibt es eine – ebenfalls kostenfreie – Chat- und E-Mail-Beratung über die Webseite www.hilfetelefon.de. (Die Beratung erfolgt hier nur auf Deutsch.)
  • Das Angebot ist mehrsprachig. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist die telefonische Beratung in 17 Fremdsprachen möglich.
  • Ein barrierefreier Zugang zu Informationen und Beratung ist gewährleistet: Die Internetseite ist barrierefrei und enthält Gebärdensprachvideos sowie Informationen in Leichter Sprache. Die Beratung von Frauen mit Hörbeeinträchtigung in Deutscher Gebärdensprache ist rund um die Uhr möglich.
  • Die Beraterinnen sind qualifizierte Fachkräfte, die Erfahrungen in der Beratung von gewaltbetroffenen Frauen haben.
  • Sie leisten psychosoziale Erstberatung sowie Krisenintervention und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungseinrichtungen vor Ort weiter, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe.

Bitte beachten Sie: Die Rufnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 ist nur innerhalb Deutschlands erreichbar. Die Webseite des Hilfetelefons sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Onlineportal Sex und Recht (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und einfache Sprache)

Der Landesverband donum vitae NRW e.V. bietet mit seiner neuen Microsite „Sex und Recht - Dinge die du wissen solltest…“ Jugendlichen und Heranwachsenden ein Informationsportal rund um Sexualität, klärt Begrifflichkeiten und gesetzliche Regelungen. Auch für Eltern, Lehrkräfte oder Fachkräfte gibt die Seite vielfältige Informationen. Die einfach aufgebaute Website bietet umfangreiche Möglichkeiten, sich in fünf Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und einfache Sprache) rund um das Thema Sexualität und Rechte zu informieren. Denn nur durch Aufklärung und Wissen können Jugendliche und Heranwachsende in ihrer sexuellen Selbstbestimmung gestärkt und unterstützt werden. Die Seite finden Sie hier.

​​​​​​​Videos zum Umgang mit Ausgangsbeschränkungen in verschiedenen Sprachen

Refugio München hat auf seiner Homepage Videos in Englisch, Arabisch, Dari, Französisch und Englisch zur Corona-Zeit eingestellt. Hierzu schreiben sie:

Corona, Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen im Alltag - gerade für Geflüchtete und vor allem, wenn sie noch in Sammelunterkünften leben, ist das Stress pur. Die Situation löst Ängste und Hilflosigkeit aus.
Wie können gerade Menschen in engen Unterkünften sich selbst helfen? Wie können Eltern mit Fluchthintergrund ihren Kindern helfen?

Wir haben Videos auf deutsch, englisch, französisch, arabisch und dari erstellt und erklären darin, wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können. Wir geben Ratschläge, wie man mit diesen Belastungen umgehen kann.
Die Ausgangsbeschränkungen und allgemeinen Einschränkungen im Alltag belasten gerade auch Familien mit Kindern: Langweile, Frust, die Schule, Kindergarten und Freunde fehlen. Wir erklären was Eltern in der Corona-bedingten schwierigen Situation tun können.

Bitte leiten Sie die Links zu den Videos gerne weiter.

Tipps für Eltern
 

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Was hilft gegen Angst, Nervosität und Langeweile
 

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