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Sofahopper – Unterstützung bei Wohnungslosigkeit

„Unter 27? Rausgeflogen? Abgehauen? Straße? Keine feste Bleibe mehr? Oder Du kennst jemanden, der Hilfe braucht? Wir beraten Dich professionell und suchen mit Dir Lösungen. Überall in Deutschland online und direkt in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg und Köln!“ Montags bis freitags wird eine Sofortberatung im Livechat zwischen 10 bis 20 Uhr angeboten. Es gibt außerdem die Möglichkeit, per Kontaktformular um Unterstützung zu bitten. Es werden keine eigenen Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Hier geht es zur Webseite.

Jugendarbeit bahnt sich neue Wege während der Corona-Pandemie – Arbeitshilfe für die Praxis

„Der Lockdown reduziert das soziale Leben oft auf digitale Kommunikation. Insbesondere junge Geflüchtete stellt das vor die Herausforderung, Kontakte zu Gleichaltrigen, aber auch zu Fachkräften über Smartphone und Co. zu halten, wodurch wichtige Schritte der Integration erschwert werden. Daher ist die Jugendarbeit gerade jetzt gefordert, Unterstützung zu leisten und junge Geflüchtete zu befähigen, eigene Schritte zu einem selbstbestimmten Leben in Deutschland weiterzugehen. Darauf weist ein Mainzer Forschungsteam hin, das die Chancen der Jugendarbeit für junge Menschen mit Fluchtgeschichte untersucht und die Erkenntnisse aus 2020 als Arbeitshilfe zusammengestellt hat.“

Hier geht es zu einem zusammenfassenden Artikel des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe. Hier finden Sie die Arbeitshilfe der Servicestelle junge Geflüchtete der ism gGmbH (Hrsg. von A. Metzdorf-Scheithauer & R. Schmolke).

Informationen zur Corona-Impfung in 16 Sprachen

Menschen mit einer Flucht- und Zuwanderungsgeschichte sind aufgrund ihrer Lebenslage und Arbeitsbedingungen einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus anzustecken.

Angesichts des Bedarfs an verlässlichen Impfinformationen hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. gemeinsam mit der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung sowie der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe eine mehrsprachige Aufklärungskampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, Geflüchtete und alle Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, mit grundlegenden Informationen zum Impfen zu versorgen. Die Initiative soll Bedenken gegenüber der Corona-Impfung abbauen und als Grundlage für weitergehende persönliche Beratungsgespräche vor Ort dienen.

In insgesamt 16 Videos klären Ärzt:innen in ihren Muttersprachen prägnant und einfach verständlich über das Impfen gegen Corona auf. Sie thematisieren Impfreaktionen und Nebenwirkungen und widerlegen besonders verbreitete Mythen. Die verfügbaren Sprachen sind: Albanisch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Georgisch, Kurdisch (Sorani und Kurmandschi), Persisch, Polnisch, Russisch, Somali, Spanisch, Tigrinya, Türkisch und Twi. Alle Videos sind mit Untertiteln versehen, werden von erläuternden Animationen begleitet und sind hier abrufbar (zuletzt aufgerufen am 15.06.2021). Die Aktion läuft in sozialen Medien unter dem Hashtag #weexplainforeveryone.

Mehrsprachige Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Die Kreisverwaltung des Landkreises Birkenfeld hat einige grundlegende Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie in verschiedenen Sprachen (englisch, rumänisch, polnisch, dari/farsi, arabisch) in Flyern zusammengefasst, die Sie hier herunterladen können. Die Flyer sind jeweils als PDF sowie als Bilddatei verfügbar. Letztere eignen sich besonders zur Verbreitung in sozialen Medien und/oder E-Mail. Speziell für Einrichtungen mit Kindern gibt es den Ordner „Tipps für Eltern mit Kindern Zuhause“. Dort finden Sie ebenfalls Informationen in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch, kurmanji, russisch, türkisch, arabisch, leichte Sprache), die vom Bundesprogramm Kita-Einstieg in Hamburg zusammengestellt wurden.​​​​​​​

Damit der Integrationsprozess nicht stockt – Sprachkurse und Webinare online

Gegenwärtig dürfen keine Integrations- oder Berufssprachkurse mehr stattfinden, die Verbotsdauer ist teilweise je nach Bundesland unterschiedlich und kann den einzelnen Allgemeinverfügungen/ Rechtsverordnungen der Bundesländer entnommen werden. Damit der Integrationsprozess dennoch weiter gestaltet werden kann, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die digitalen Lernangebote im vhs-Lernportal der Volkshochschulen aufgrund der aktuell stark angestiegenen Nutzerzahlen durch die Schulung zusätzlicher Online-Tutoren deutlich ausbauen. Das vhs-Lernportal ist das kostenfreie digitale Lernangebot des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. (DVV) für Deutsch als Zweitsprache, für Alphabetisierung und Grundbildung. Bildungsministerin Karliczek: „Wer jetzt in der Krise seine Grundbildung oder Deutschkenntnisse verbessert, erhöht seine Chancen auf eine gute Beschäftigung nach der Krise.“ (siehe hierzu die Pressemitteilung)
Die kostenlosen Online-Sprachangebote für Teilnehmende aus Integrationskursen sowie für Teilnehmende aus Berufssprachkursen und für Pflegekräfte sind in dieser BAMF-Info zusammengestellt.

FAQs des BAMF zu den Sprachkursen infolge der Corona-Pandemie finden Sie außerdem hier.

Und eine Übersicht zu Online-Kursen und Lehrmaterialien für das Home Schooling findet sich bei flüchtlingshelfer.info.

Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in der Coronakrise gestalten - Praxishandbuch des Paritätischen Gesamtverbands

In einem umfassenden Reader hat der Paritätische Gesamtverband Praxistipps zur Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020 zusammengestellt. Der Fokus liegt dabei auf Rahmenbedingungen und Nutzung onlinebasierter Kommunikation. Hier ein Einblick in die Gliederung der Handreichung:

Vorwort: Solidarität und Unterstützung müssen praktisch bleiben

Praxistipps für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten

  1. Unterstützung suchen: Wo finde ich aktuelle und zuverlässige Informationen und Beratungsangebote?
    • - Allgemeine mehrsprachige Informationen
    • - Überblick über Beratungsangebote
  2. Zugänge ermöglichen: Wie können Geflüchtete derzeit mit Unterstützungsangeboten erreicht werden?
    • - Vernetzung intensivieren
    • - Rahmenbedingungen gestalten
    • - Besondere Bedarfe im Blick haben
    • - Sprachmittlung organisieren
    • - Arbeit mit traumatisierten und von Gewalt betroffenen geflüchteten Menschen
  3. Neues ausprobieren: Welche digitalen Formate sind für welche Arten von Angeboten zu empfehlen?
    • - Informationsveranstaltungen als Online-Tutorials
    • - Workshops als Webinare oder Online-Trainings
    • - Austausch mit Hilfe von Chatgruppen oder Videokonferenzen
    • - Beratung als T elefon- oder Online-Angebot
    • - Online-Hilfen als Selbsthilfe
    • - Digitale Freizeit und Lernangebote
    • - Kreative Öffentlichkeitsarbeit
  4. Weiterführende Hinweise zu Informationen und Materialien

Reinlesen können Sie hier.

Corona Diaries – Junge Filme gegen den Untergang, Ohnmacht und Isolation künstlerisch verarbeiten

Tag für Tag teilen Jugendliche ihre Gedanken in der Krisenzeit – zwar in deutscher Sprache, aber von Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft. Während der Einschränkungen und Veränderungen des Lebens aufgrund der Corona-Krise dokumentieren junge Menschen aus Wuppertal und Umgebung mit der Kamera die Ereignisse in ihrem eigenen Leben, in ihrer Familie und in ihrem Umfeld und reflektieren ihre Gefühle und Gedanken. So entsteht ein digitales Tagebuch der Krise aus junger Perspektive mit den Fragen: Welche Geschichten ereignen sich unter diesen außergewöhnlichen Umständen? Was macht das mit den Jugendlichen und den Menschen um sie herum? Welche Probleme entstehen und was sind die positiven Seiten der Krise, wie z.B. solidarisches Verhalten, neue Freundschaften, die Besinnung auf andere Werte oder gänzlich unerwartete Geschichten?
Zu finden unter: https://www.medienprojekt-wuppertal.de/corona-diaries-junge-filme-gegen-den-untergang.

Flyer: Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. haben einen Flyer zum Thema Gewalt in der Familie herausgegeben: „Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie. Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit.“ Der Flyer ist hier zu finden.

Er ist außerdem in folgenden Sprachen erhältlich: Englisch, FranzösischSpanisch, ItalienischGriechisch, Russisch, TürkischKroatisch, Polnisch, TschechischBulgarisch,  UngarischRumänischAlbanisch, ArabischFarsi/Dari, Vietnamesisch, KurdischChinesisch, Pashtu, Somalisch, Tigrinya, Nepalesisch

Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen – Rund-um-die-Uhr-Beratung in 17 Sprachen. Anonym, vertraulich, kostenlos und barrierearm

Jeden Tag erleben Millionen Frauen Gewalt – körperlich und psychisch. Doch gerade einmal 20 Prozent der Betroffenen wenden sich an Beratungs- oder Unterstützungseinrichtungen. Weil sie kein Vertrauen haben, dass ihnen jemand glaubt, weil sie Angst haben oder weil sie sich schämen. Viele wissen einfach nicht, welche Anlaufstelle für sie die richtige ist.

Genau hier setzt das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" an. Eine anonyme Beratung am Telefon, im Chat oder per E-Mail ist besonders niedrigschwellig. Die ständige Erreichbarkeit, die hohen Sicherheitsstandards, die mehrsprachige Beratung sowie der barrierefreie Zugang sollen von Gewalt betroffene Frauen dazu ermutigen, sich vertrauensvoll an das Hilfetelefon zu wenden und ihnen so den Weg zu professionellen Einrichtungen vor Ort ebnen.

  • Das Hilfetelefon ist täglich 24 Stunden erreichbar.
  • Der Anruf ist kostenlos und die Nummer erscheint nicht auf der Telefonabrechnung.
  • Die Beratung erfolgt vertraulich und auf Wunsch anonym.
  • Neben der telefonischen Beratung gibt es eine – ebenfalls kostenfreie – Chat- und E-Mail-Beratung über die Webseite www.hilfetelefon.de. (Die Beratung erfolgt hier nur auf Deutsch.)
  • Das Angebot ist mehrsprachig. Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist die telefonische Beratung in 17 Fremdsprachen möglich.
  • Ein barrierefreier Zugang zu Informationen und Beratung ist gewährleistet: Die Internetseite ist barrierefrei und enthält Gebärdensprachvideos sowie Informationen in Leichter Sprache. Die Beratung von Frauen mit Hörbeeinträchtigung in Deutscher Gebärdensprache ist rund um die Uhr möglich.
  • Die Beraterinnen sind qualifizierte Fachkräfte, die Erfahrungen in der Beratung von gewaltbetroffenen Frauen haben.
  • Sie leisten psychosoziale Erstberatung sowie Krisenintervention und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungseinrichtungen vor Ort weiter, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe.

Bitte beachten Sie: Die Rufnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 ist nur innerhalb Deutschlands erreichbar. Die Webseite des Hilfetelefons sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Hilfetelefon: Gewalt an Männern

„Männer erleben Gewalt. Erleiden Gewalt. In der Kindheit, auf der Straße, in Institutionen oder auch in der Partnerschaft. Deshalb gibt es uns, das Hilfetelefon Gewalt an Männern. Wenn Sie also in irgendeiner Form Gewalt erlitten haben, rufen Sie uns an! Wenn Sie nicht (mehr) zu denen gehören wollen, die alles „mit sich selbst ausmachen“, die es „in sich hineinfressen“ und die so alleine bleiben mit dem, was ihnen widerfahren ist, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf! 
Unser multiprofessionelles Team aus erfahrenen Beratern und Beraterinnen unterstützt Sie vertraulich in Ihrem Anliegen. Wir hören Ihnen zu und überlegen mit Ihnen zusammen, wie es weitergehen kann. Zudem erhalten Sie Informationen, die unterstützend zur Lösung Ihrer Problemlagen sein können. Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Grenzverletzungen bzw. Misshandlungen in der Kindheit erfahren haben oder ganz aktuell Gewalt ausgesetzt sind. Sie erreichen uns telefonisch zu unseren Sprechzeiten unter: 0800 123 99 00 oder per E-Mail an: beratung(at)maennerhilfetelefon(.)de Auch Fachpersonal und Angehörige von betroffenen Männern können gerne bei uns anrufen.“
Hier geht es zur Webseite und hier finden Sie einen Flyer zum Download.

Onlineportal Sex und Recht (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und einfache Sprache)

Der Landesverband donum vitae NRW e.V. bietet mit seiner neuen Microsite „Sex und Recht - Dinge die du wissen solltest…“ Jugendlichen und Heranwachsenden ein Informationsportal rund um Sexualität, klärt Begrifflichkeiten und gesetzliche Regelungen. Auch für Eltern, Lehrkräfte oder Fachkräfte gibt die Seite vielfältige Informationen. Die einfach aufgebaute Website bietet umfangreiche Möglichkeiten, sich in fünf Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch und einfache Sprache) rund um das Thema Sexualität und Rechte zu informieren. Denn nur durch Aufklärung und Wissen können Jugendliche und Heranwachsende in ihrer sexuellen Selbstbestimmung gestärkt und unterstützt werden. Die Seite finden Sie hier.

​​​​​​​Videos zum Umgang mit Ausgangsbeschränkungen in verschiedenen Sprachen

Refugio München hat auf seiner Homepage Videos in Englisch, Arabisch, Dari, Französisch und Englisch zur Corona-Zeit eingestellt. Hierzu schreiben sie:

Corona, Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen im Alltag - gerade für Geflüchtete und vor allem, wenn sie noch in Sammelunterkünften leben, ist das Stress pur. Die Situation löst Ängste und Hilflosigkeit aus.
Wie können gerade Menschen in engen Unterkünften sich selbst helfen? Wie können Eltern mit Fluchthintergrund ihren Kindern helfen?

Wir haben Videos auf deutsch, englisch, französisch, arabisch und dari erstellt und erklären darin, wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können. Wir geben Ratschläge, wie man mit diesen Belastungen umgehen kann.
Die Ausgangsbeschränkungen und allgemeinen Einschränkungen im Alltag belasten gerade auch Familien mit Kindern: Langweile, Frust, die Schule, Kindergarten und Freunde fehlen. Wir erklären was Eltern in der Corona-bedingten schwierigen Situation tun können.

Bitte leiten Sie die Links zu den Videos gerne weiter.

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