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Organisation und Verfahren neu denken

Öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe stehen aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen nicht nur vor der fachlichen und konzeptionellen Herausforderung, Hilfen so zu gestalten, dass diese weiterhin bedarfsgerecht geleistet werden können, wenn der (persönliche) Kontakt als Grundprämisse personenbezogener Dienstleistungen weitgehend entfällt. Die Reduzierung von Sozialkontakten hat ebenso erhebliche interne Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation und den Personaleinsatz.

Dies betrifft sowohl die Organisationsstrukturen der einzelnen öffentlichen und freien Träger, als auch die Ausgestaltung ihrer Zusammenarbeit: Betroffen sind nahezu sämtliche Strukturen der (Arbeits-)Organisation, der Finanzierung sowie der gemeinsam abgestimmten Verfahren zwischen der öffentlichen und freien Jugendhilfe.

Bei Beginn der Krise mussten kurzfristig Entscheidungen getroffen werden. Die nachfolgenden Informationen sollen helfen, anhand von Beispielen, Tipps, Links und Checklisten, die eigenen Modelle zu überprüfen und gegebenenfalls weiter zu entwickeln. Aufgrund der vielfältigen Organisationsstrukturen in der Kinder- und Jugendhilfe können keine allgemein gültigen Modelle angeboten werden. Die vorliegenden Informationen wurden aufgrund von Interviews und Analysen bereits vorliegender Materialien erstellt und werden zukünftig kontinuierlich an neue Entwicklungen sowie den fortschreitenden Erkenntnisstand angepasst.