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Rechtliche Fragen

Corona FAQ

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e.V. hat FAQ zu rechtlichen Fragen in der Corona-Krise entwickelt, die fortlaufend ergänzt werden. Dort werden auch Fragen speziell zur Pflegekinderhilfe beantwortet. https://www.dijuf.de/coronavirus-faq.html#Rubrikpkh

Webinar des DIJuF in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. zu rechtlichen Grundlagen der Pflegekinderhilfe. Weitere Informationen hier.

Umgang mit den Eltern/Besuchskontakte

Je nach aktueller Rechtslage in Bund und Ländern in Bezug auf Kontaktbeschränkungen oder Ausgangssperren müssen Umgänge von Pflegekindern mit ihren Eltern angepasst werden, insbesondere bei angeordneter Quarantäne. Wie auch sonst steht das Umgangsbestimmungsrecht dem insoweit Personensorgeberechtigten zu und sollten im gemeinsamen Austausch für die jeweiligen Familien passende, auch kreative und innovative Lösungen gefunden werden, z.B. Videoanruf, E-Mail oder Telefon, ein Treffen zum gemeinsamen Spaziergang im Freien oder im Jugendamt. Der zuständige Pflegekinderdienst/ASD oder Fachberatung eines freien Trägers sollte vermitteln und unterstützen. 

​​​​​​​Betretungsverbote und Hausrecht

Das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft stellt unter Punkt 03 Informationen zu Betretungsverboten und Besuchen von Pflegefamilien durch Vormund*innen und Fachkräfte zur Verfügung.
https://vormundschaft.net/vormundschaft-in-zeiten-der-corona-krise/

  

​​​​​​​Entschädigung für Verdienstausfall wegen Kita- und Schulschließung

Auch Pflegeeltern haben Anspruch auf eine Entschädigung wegen Verdienstausfall, wenn sie wegen Schließung von Schule und Kindertagesbetreuung nicht arbeiten können. Dies gilt für Arbeitnehmer*innen und Selbstständige.

§ 56 Abs. 1a S. 3 Infektionsschutzgesetz: „Im Fall, dass das Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde, steht der Anspruch auf Entschädigung anstelle der Sorgeberechtigten den Pflegeeltern zu.“