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Videos für Kinder mit kreativen Ideen um den Alltag zu strukturieren

Nach 28 Folgen LÖZA TV des Jugendhilfeträgers Löwenzahn Erziehungshilfe e.V. verabschieden sich Gregor und Marie mit eine Spezialfolge von ihren Fans.  Alle Videos, ein bunter Mix gegen die Langeweile mit kreativen Ideen zum Backen, Kochen, Basteln, Spielen etc. können auf dem eigenen YouTube-Kanal LÖZA TV weiterhin abgerufen werden. 
https://www.youtube.com/channel/UCZT80fjL_bapcsFGQQ_JiEQ

Akquise von Pflegeeltern in Zeiten von Corona

Der Träger PFIFF regt auf seiner Facebook-Seite an, diese besondere Zeit zum Nachdenken zu nutzen, was im Leben wichtig ist. Dazu könnte bspw. auch gehören, Kindern in schwierigen Situationen zu helfen. Deshalb wurden an zehn hintereinander folgenden Tagen (30.03.-08.04.2020) Statements veröffentlicht, in denen Pflegeeltern jeweils Gründe benennen, die für sie entscheidend waren und sind, um ein Pflegekind bei sich aufzunehmen. https://www.facebook.com/fachdienstfuerfamilien/.

Die Zuhause-Zeit nutzen - Biografisch arbeiten

Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe, die Pflegefamilien begleiten, können diese dabei unterstützen, sich mit der Lebensgeschichte des Pflegekindes zu beschäftigen und entsprechende Anregungen geben. Im Familienalltag einer Pflegefamilie ist oft die Zeit und Ruhe nicht da, um Biografiearbeit mit dem Kind zu unternehmen. Viele Pflegeeltern nehmen es sich vor, merken dann aber, dass sie nicht dazu kommen. Vielleicht bietet die derzeitige Situation Rahmenbedingungen, die förderlich für eine Beschäftigung mit der Lebensgeschichte des Kindes sind. Das kann gemeinsam mit dem Kind geschehen, in dem z.B. ein Lebensbuch angelegt oder weitergeführt wird und natürlich auch mit leiblichen Eltern. In vielen Fällen finden die Besuchskontakte momentan telefonisch oder per Video statt und es ist für Kinder und Eltern manchmal gar nicht so einfach, sich zu überlegen, über was man miteinander sprechen will. Fragen zur gemeinsamen Familiengeschichte, zu den persönlichen Vorlieben oder Stärken können Gesprächsstoff bieten.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich bei der Biografiearbeit auf die Stärken und Ressourcen des Kindes zu beziehen - kein Zwang und keine Verlängerung der Schule! Biografiearbeit ist freiwillig und soll Spaß machen! Für die Pflegeeltern muss die Fachberatung als Ansprechpartner bei Fragen und Schwierigkeiten zur Verfügung stehen, unterstützen und ggf. auch Teile der Biografiearbeit übernehmen.

Hier finden Sie Anregungen, Spielideen und Tipps für biografisches Arbeiten.

Wer sich zum Thema Biografiearbeit informieren möchte: Hier der Artikel "Harry Potters größter Wunsch - Warum Kinder ihre Herkunft kennen sollen und was Biografiearbeit dazu leisten kann", Frühe Kindheit 5/2014 von Birgit Lattschar.

Online Befragung Deutsches Jugendinstitut: Wie sich der Alltag von Kindern in Corona-Zeiten verändert

Um zu untersuchen, wie Kinder mit den Einschränkungen in der Corona-Krise umgehen und wie diese sie sich auf ihr Wohlbefinden auswirken, hat das Deutsche Jugendinstitut eine Online-Befragung durchgeführt. Im Fokus der Studie stehen die Sozialbeziehungen von Kindern. Eltern, Pflegeeltern und Adoptiveltern können sich an der Befragung "Kindsein in Zeiten von Corona - Mediennutzung, Freunde und Familie" beteiligen. Auf die ersten Ergebnisse verweisen wir hier.

 

Forschungsprojekt EmpowerYou

Das Forschungsprojekt EmpowerYou (PFAD im Verbund mit den Universitäten Bielefeld, Bremen, Medical School Berlin und Karlsruhe und der RWTH Aachen) sucht Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung zwischen 8-21 Jahren sowie deren Pflege- und Adoptiveltern zur Teilnahme an einer Studie. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung in ihrer Entwicklung zu stärken und das Risiko von (erneuter) Gewalt und Mobbingreduzieren sowie Risiko-  und Schutzfaktoren zu identifizieren und herausfinden, über welche Wege Familien dahingehend unterstützt werden. 
Darauf aufbauend sollen zwei Online-Programme für Familien entwickelt werden. Nähere Infos: https://www.pfad-bv.de/dokumente/2020-02%20Flyer_EMPOWERYOU.pdf.

​​​​​​​Jugendliche Pflegekinder teilen ihre Erfahrungen (FOSTERCARE App)

Die Zeit zuhause können Jugendliche und junge Erwachsene, die in Pflegefamilien leben (oder gelebt haben), vielleicht auch nutzen, um sich genau damit auseinanderzusetzen. Im Projekt FOSTERCARE, einem Verbundprojekt des Universitätsklinikums Ulm, der Hochschule Landshut und der Universität Hildesheim, geht es um die Stärkung der persönlichen Rechte von Pflegekindern. Junge Menschen in Pflegefamilien (und ehemalige Pflegekinder) sind aufgerufen, sich zu beteiligen und mitzuteilen, was eine gute Pflegefamilie ausmacht und wie ihre Rechte gestärkt werden können. Das Projekt läuft bis Ende 2020, eine Onlinebefragung bis zum 30.06.2020. Eine dazugehörige kostenlose App (erhältlich im Google Play Store und im App Store) vermittelt zentrale Infos und soll dabei helfen, die Beteiligungs-, Schutz- und Beschwerderechte von jungen Menschen in Pflegefamilien zu stärken. Auch über die Hotline mit der Nummer 0800 98 00 200 kann in Kontakt getreten werden. 

https://www.fostercare.de.

​​​​​​​Studie zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien

Kinder mit Behinderungen gelangen in der Corona-Pandemie leider spät, aber doch zunehmend in den Fokus. Umso wichtiger, nun die Diskussion und Geschicke mitzugestalten. Dazu bietet diese Studie aktuell Gelegenheit und bittet um aktive Mithilfe – je mehr mitmachen, desto besser!

Worum es geht: Ein internationaler Zusammenschluss von Forschern aus mehr als 14 Ländern untersuchen, wie sich die Coronavirus (COVID-19)-Pandemie und ihre politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen auf diese Menschen und ihre Familien auswirken. Dies soll zu einem besseren Verständnis der Erfahrungen beitragen und die Gestaltung künftiger Interventionen zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beeinflussen.

Zu diesem Zweck wurde ein Online-Fragebogen erstellt, der sich an Familien, Eltern oder Betreuungspersonen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. Fetales-Alkohol-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störung, Down-Syndrom, usw.) richtet, und der bequem von zu Hause aus in etwa 30 Minuten ausgefüllt werden kann. In Deutschland gehört Prof. Dr. Ingolf Prosetzky, Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät Sozialwissenschaften, zum Forscherteam.  https://specialneedscovid.org/