Navigation

Umfragen und Forschungsberichte

  • COALA-Studie/BMFSFJ: Franziska Giffey zu den Ergebnissen der COALA-Studie (Video)
    „Welche Rolle spielen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bei der Verbreitung des Coronavirus? Die COALA-Studie untersucht das Infektionsgeschehen bei Kindern, Personal und in Familien. Im Robert Koch-Institut hat sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 25. März über die Studienergebnisse ausgetauscht.“ Hier gelangen Sie zum Video und hier erhalten Sie weitere Informationen zur COALA- bzw. zur Corona-KiTa-Studie (s. dazu auch eine Zusammenfassung des Kinder- und Jugendhilfeportals vom 26.03.2021).
     

  • Call for Papers: „Jugend und Corona – zwischen Problematisierung und Krisenbewältigung“
    Call for Papers der Sektion Soziale Probleme und soziale Kontrolle (DGS) und des Forschungskomitees Soziale Probleme (SGS) für die Session: „Jugend und Corona – zwischen Problematisierung und Krisenbewältigung“ auf dem gemeinsamen Soziologiekongress der DGS und ÖGS vom 23. bis 25. August 2021 an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU): „Die Post-Corona-Gesellschaft? Pandemie, Krise und ihre Folgen“. Abstracts (max. 2400 Zeichen inkl. Leerzeichen) zu den Tagungsbeiträgen werden bis zum 18.04.2021 erbeten. Hier finden Sie nähere Informationen zum Call. Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Kongress.  
     

  • Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie: Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe
    Ein Forschungsteam der Universitäten Hildesheim und Frankfurt/Main hat die beiden Befragungen „Jugend und Corona“ (JuCo) in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung vertiefend ausgewertet. An JuCo I (15.04.-03.05.2020) nahmen 5.520 Jugendliche teil, an JuCo II (09.22.11.2020) beteiligten sich mehr als 7.000 junge Menschen. Hier finden Sie eine PDF-Datei des Berichts. 
    Die Ergebnisse wurden zusammen mit Jugendlichen eines Expert*innen-Teams in mehreren Online-Workshops von September 2020 bis Januar 2021 diskutiert und reflektiert. Die Jugendlichen haben ihre Erfahrungen und Forderungen in einer eigenen Broschüre festgehalten, die Sie hier finden. Einen Policy-Brief bereitet sie als Forderungen an die Jugendpolitik auf. Hier gelangen Sie außerdem zur Pressemitteilung der Universität Hildesheim vom 23.03.2021.
     

  • Gutachten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Rechtmäßigkeit eines Verbots von Angeboten der Jugendarbeit zur Eindämmung der Corona-Pandemie (28. Januar 2021)
    Das Gutachten befasst sich mit der Frage, inwieweit Angebote der Kinder- und Jugendarbeit gemäß § 11 SGB VIII im Rahmen des Infektionsschutzes von den Ländern unterschiedlich behandelt werden dürfen und ein Teil zur Eindämmung der Corona-Pandemie verboten werden darf. Das vollständige Gutachten finden Sie hier als PDF-Datei.
     
  • Cohen, F.; Oppermann, E.; Anders, Y. (Universität Bamberg): Familien & Kitas in der Corona-Zeit. Zusammenfassung der Ergebnisse
    „Die Studie „Kindertagesbetreuung und Familien mit Kita-Kindern in der Corona-Zeit“ untersuchte die Auswirkungen der Schließungen der Kindertagesbetreuung auf den Familienalltag sowie auf die Arbeitssituation von Fachkräften. Hierzu wurden Eltern zu ihren Belastungen, der Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung der Kinder, der Gestaltung des Alltags und Mediennutzung im Alltag sowie der Zusammenarbeit mit den Kinderbetreuungseinrichtungenbefragt. Im Hinblick auf die pädagogischen Fachkräfte wurde der Umgang mit der aktuellen Tätigkeitssituation untersucht: Die Fachkräfte wurden gefragt, ob und wie die Elternzusammenarbeit gestaltet wurde, welche Einstellungen sie zur Nutzung von digitalen Medien für die Zusammenarbeit mit den Eltern hatten und wie sie ihre Rolle als Fachkraft in der Schließzeit wahrnahmen“ (ebd., S. 6).
    Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier als PDF-Datei zum Download (zuletzt aufgerufen am 18.03.2021).
     
  • Always on – jung, digital, informiert? Informationsportfolios der Generation Z (04.03.2021)
    Die Medienanstalten haben einen Forschungsbericht zur Onlinebefragung zu „Aktuellen Informationsportfolios“ 2020 veröffentlicht. Die Pilotstudie der Medienanstalten untersuchte die Informationsnutzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Wo und wie informieren sich Digital Natives?
    „Informationen zu der überall präsenten Corona-Pandemie, aber auch zu politischen und gesellschaftlichen Themen beziehen die jungen Zielgruppen fast ausschließlich online. Soziale Medien dienen als zentrale Verbreitungswege. Produziert werden diese Inhalte jedoch weiterhin von öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanbietern sowie den großen Verlagshäusern. Denn Angebote mit Mehrwert müssen für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen seriös, vertrauenswürdig, aber auch leicht zugänglich sein. Digitale Informationsquellen liefern also nicht zwangsläufig weniger Informationsqualität. Eine zunehmend konvergente Medienumgebung bringt Herausforderungen für die Nutzenden mit sich – und auch auf Seite der Produktion müssen veränderte Nutzungsgewohnheiten berücksichtigt und eingefangen werden.“
    Hier finden Sie den Forschungsbericht als PDF-Datei zum Download. Hier finden Sie ein Video der Präsentation der Studienergebnisse vom 4. März 2021 (zuletzt aufgerufen am 17.03.2021).
     
  • Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) im Forschungsverbund DJI/TU Dortmund: Kurzbericht zu den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter im Zeitraum Mai bis Oktober 2020 (Datenstand 15.02.2021)
    Die zentralen Ergebnisse des Berichts lauten (ebd., S. 4f.):
    A) Insgesamt zeigen die aggregierten Ergebnisse überraschend große Konstanz gegenüber den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre. Die meisten Eckdaten haben sich auch in „Corona-Zeiten“ kaum verändert.
    B) Insgesamt bewegen sich die Fallzahlen etwa in der Größenordnung, die auch ohne die Corona-Pandemie für das Jahr 2020 zu erwarten gewesen wäre, wenn sich der seit Jahren steigende Trend weiter fortgesetzt hätte. Dass angesichts der Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Familien aufgrund der Corona-Pandemie bisher kein stärkerer Anstieg zu beobachten ist, könnte bedeuten, dass das „Dunkelfeld“ nicht entdeckter Gefährdungen gewachsen ist.
    C) Während die Zahl der 8a-Verfahren in den Monaten Mai, Juli und August etwa den Vorjahresergebnissen entsprach, schlossen die teilnehmenden Jugendämter in den Monaten Juni, September und Oktober 2020 insgesamt mehr 8a-Verfahren ab als in diesen Monaten der Vorjahre.
    D) Wie in vielen anderen Datenauswertungen zur Kinder-und Jugendhilfe zeigen sich auch in der vorliegenden Auswertung erhebliche kommunale Unterschiede.
    Hier geht es zum vollständigen Werkstattbericht zur Zusatzerhebung der Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII anlässlich der SARS-CoV-2-Pandemie (zuletzt aufgerufen am 17.03.2021).
     
  • Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie: Zweiter Zwischenbericht (März 2021)
    Ein Forschungsteam aus Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen unterschiedlicher Institutionen der Landeskirche Sachsens sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit Sachsen e.V. hat nun die Ergebnisse einer zweiten sachsenweiten Mixed-Methods-Befragung von Schulsozialarbeiter*innen in einem Zwischenbericht veröffentlicht:
    „Die Befunde liefern ein umfassendes zeitaktuelles Bild zur hohen Flexibilität und Kreativität, mit der Schulsozialarbeiter*innen auf die veränderten Bedingungen ihrer Tätigkeit im Sinne ihrer  Klient_innen reagieren. Gleichermaßen wird sichtbar, dass das noch relativ junge Handlungsfeld der Schulsozialarbeit weiterentwickelt und professionalisiert werden muss, um seinen Kernanliegen und -aufgaben gerecht werden zu können. Es zeigen sich auch schulpädagogische Fragen und Herausforderungen, die sowohl auf Grenzen der Schulsozialarbeit als auch auf Schieflagen des Bildungssystems verweisen“ (Pressemitteilung). Hier finden Sie den vollständigen Zwischenbericht (zuletzt aufgerufen am 17.03.2021).
     
  • Hohe Akzeptanz der Corona-Maßnahmen bei Jugendlichen – Ergebnisse der repräsentativen Sonderstudie „Jugend in Brandenburg 2020 – Auswirkungen der Corona-Pandemie“ (Februar 2021)
    In welcher Weise wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Lebenszufriedenheit und Werte von Jugendlichen im Land Brandenburg sowie auf ihre Zukunftserwartungen aus? Welche konkreten Unterstützungsbedarfe bestehen? Diese Fragen waren Anlass, Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren im Rahmen der Sonderstudie „Jugend in Brandenburg 2020 - Auswirkungen der Corona-Pandemie“ des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung e.V. an der Universität Potsdam (IFK) zu ihrer aktuellen Lebenssituation zu befragen. Die Befragung fand zwischen dem ersten und zweiten Lockdown statt. 17.156 Jugendliche haben daran teilgenommen. Die Studienergebnisse zeigen unter anderem wie wichtig es ist, die getroffenen politischen und organisatorischen Entscheidungen gut zu begründen und zu vermitteln.
    Die Ergebnisse und weitere Informationen zur Studie finden Sie hier (zuletzt aufgerufen am 10.03.2021).
     
  • HAWK-Studie: Besonders mehrsprachige Kinder leiden unter Kitaschließungen (19.02.2021)
    Die Studie untersucht, „wie Erzieherinnen und Erzieher die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Sprachbildung erleben. Die Ergebnisse zeigen, dass gerade benachteiligte und mehrsprachige Kinder durch Kitaschließungen Rückschritte in ihrer Entwicklung machen.“ Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung.
     
  • Deinet, U. & Sturzenhecker, B. (Hrsg.): Erster Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Neustart der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW in der Corona-Zeit“ (Februar 2021) (zuletzt aufgerufen am 03.03.2021)
     
  • Oeynhausen, S. et al. (15.12.2020): Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2020. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September.
    Die Autor*innen präsentieren die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung und gehen dabei auch auf Effekte der Corona-Pandemie ein. Hier geht es zur Studie (zuletzt aufgerufen am 03.03.2021).
     
  • kontakt.los! Bildung und Beratung für Familien während der Corona-Pandemie - Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb)
    Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) führt seit vergangenem Jahr die Studie „kontakt.los! Bildung und Beratung für Familien während der Corona-Pandemie“ durch. Das Projekt untersucht, inwieweit Fachkräfte in Bayern trotz weitreichender Veranstaltungsverbote, Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote mit Eltern in Kontakt bleiben, sie mit bedarfsgerechten Angeboten und passgenauen Formaten stärken und begleiten (können), und welche digitalen Formate und innovativen Ansätze gut angenommen werden. Es wurden bereits erste Ergebnisse publiziert – weitere folgen.
    Hier finden Sie weitere Informationen zu der Studie. Den Forschungsbericht finden Sie hier als Kurz- und Langfassung im PDF-Format.
     

  • ACAJU Studie: Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe
    Die ACAJU Studie wurde als Kooperation der IUBH Internationale Hochschule mit dem Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) durchgeführt und zielte darauf ab, die Situation der Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe während der Covid-19 Pandemie in den Blick zu nehmen. Die Ergebnisse, von denen Sie hier einige ausgewählte finden können, liefern Hinweise darauf, welche Aspekte bedeutsam sind für ein als erfolgreich wahrgenommenes Krisenmanagement, welche Faktoren die Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe angesichts der veränderten Arbeitsbedingungen belasten beziehungsweise entlasten und welche Chancen und Risiken hinsichtlich der Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe gesehen werden. Ein ausführlicher Bericht inklusive erster Schlussfolgerungen in Richtung Praxis und Forschung erscheint demnächst in den Fachzeitschriften "Evangelische Jugendhilfe" sowie "Jugendhilfe" (zuletzt aufgerufen am 16.02.2021).
     

  • COPSY-Längsschnittstudie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)
    Die COPSY-Längsschnittstudie untersucht die Auswirkungen und Folgen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. In der bundesweiten COPSY-Studie wurde von Mai bis Juni 2020 eine umfangreiche Online-Befragung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien in Deutschland durchgeführt. Die repräsentative Stichprobe der bundesweiten COPSY-Studie umfasst mehr als 1.000 11- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche sowie 1.500 Eltern von 7- bis 17-Jährige. Von Dezember 2020 bis Januar 2021 fand die erste Folgebefragung der COPSY-Studie statt. Nun wurden Ergebnisse aus dieser zweiten Befragungsrunde der COPSY-Studie veröffentlicht, mit dem zentralen Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche psychisch weiterhin stark unter Corona-Pandemie leiden. Eine weitere Folgebefragung im Sommer 2021 ist geplant. Zur Studie geht es hier, dort finden Sie auch einen Pressespiegel. Eine Pressemitteilung sowie ein Video der Vorstellung der Studienergebnisse finden Sie hier und hier (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen - Lebende Leitlinie (Stand: 07.02.2021 (in Überarbeitung), gültig bis 30.05.2021, zuletzt aufgerufen am 11.02.2021)
    Expert:innen aus mehr als 30 Fachgesellschaften haben einen Leitfaden mit Empfehlungen, wie ein sicherer Schulbetrieb aussehen könnte, zusammengestellt: „Bei dieser Kurzfassung handelt es sich um die konsentierten Empfehlungen der ersten Version der lebenden S3-Leitlinie zu Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle  der  SARS-CoV-2  Übertragung  in  Schulen.  Um  diese  Empfehlungen schnellstmöglich  zur  Verfügung  zu  stellen,  wurden  die verabschiedeten Empfehlungen mit Zustimmung der Beteiligten (siehe S. 19f) in einer Kurzfassung zusammengefasst. Die  Langversion der Leitlinie und der ausführliche Leitlinienreport werden gesondert verabschiedet.“ Die Kurzfassung und den Evidenzbericht finden Sie hier (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021). Hier finden Sie eine Zusammenfassung des SWR.
     
  • Dokumentation zur Online-Konferenz der AGJ: "Transferdialog: Auswirkungen von Corona auf die Kinder- und Jugendhilfe und ihre Adressat*innen"
    Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe – AGJ veranstaltete am 02. November 2020 in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine zweite Online-Konferenz „Transferdialog: Auswirkungen von Corona auf die Kinder- und Jugendhilfe und ihre Adressat*innen“. Dabei hatten rund 160 Teilnehmer*innen die Gelegenheit, aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse verschiedener Studien zu den Auswirkungen von Corona kennenzulernen und sich darüber gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen der Praxis auszutauschen. Mehr Informationen und die Tagungsdokumentation finden Sie hier (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat einen Werkstattbericht zur Zusatzerhebung der Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII anlässlich der SARS-CoV-2-Pandemie veröffentlicht.(Erhebungszeitraum: Mai bis Juli 2020, Datenstand: 21. Oktober 2020/Hamburg: 6. November 2020, Berichtsstand: 4. Dezember 2020). Der vorliegende Bericht beschreibt Zwischenergebnisse der Zusatzerhebung der Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII für die Monate Mai bis Juli 2020 auf der Basis des Datenstandes vom 21. Oktober 2020 für Deutschland (außer Hamburg) und einer Ergänzung der Daten aus Hamburg mit Stand 6. November 2020 (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021). 
    Daten der 8a-Statistik wurden ebenfalls von der ism gGmbH im Rahmen des Projektes „Qualitätsentwicklung durch Berichtswesens“ für Rheinland-Pfalz entlang zusätzlicher Variablen ausgewertet. Dank eines erweiterten Datensatzes können Auswertungen zum zeitlichen Verlauf der Meldeaktivitäten sowie zu den Arbeitsweisen im Jugendamt im Zeitraum Januar bis September 2020 gemacht werden.
    Den Bericht sowie Weiteres zum Thema finden Sie hier.
     
  • Zusammenarbeit von Jugendämtern und freien Trägern im Krisenmodus – Ergebnisse einer Trägerbefragung
    Prof. Hinken von der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) hat in Kooperation mit dem Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET) zur Zusammenarbeit öffentlicher und freier Träger in der Coronazeit eine Studie durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in zwei Artikeln des Dialog Erziehungshilfe veröffentlicht, die sie hier und hier finden können (Dialog Erziehungshilfe 3-2020, S. 10-16; Dialog Erziehungshilfe 4-2020, S. 33-38) (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • Jugend in Coronazeiten. Diskurse in Gesellschaft und Wissenschaft
    Reinhold Gravelmann, Referent des Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET), hat einen Artikel mit dem Thema Jugend in Coronazeiten im Dialog Erziehungshilfe (4-2020, S. 39-45) verfasst. Der Beitrag „zeichnet die Diskussion nach, die jungen Menschen Schuld in Bezug auf die Ausbreitung der Pandemie zuweist und die zugleich auf (zunehmende oder vereinzelte?) Konflikte zwischen jungen und älteren Menschen hindeutet.“ Sie finden den Artikel hier (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • WWU Münster: Studie zu Religion und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Zeiten der Corona-Pandemie
    Die Corona-Krise betrifft das zentrale religiöse Bezugsproblem: die Kontingenzbewältigung. Kontingenz ist alles, was möglich, aber nicht notwendig ist – Fragen nach dem Warum und Wozu, die sich besonders in Krisenzeiten wie der aktuellen Pandemie stellen. Welche Rolle spielt aktuell die Religiosität bzw. Spiritualität der Einzelnen in Ihrem persönlichen Umgang mit der Corona-Krise? Das erfragen wir in unserer Studie, die wir in Kooperation mit einer internationalen Forschungsgruppe (mit Wissenschaftler/innen aus Italien, Spanien und Finnland) sowie dem “Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt” an der Universität Leipzig durchführen. Neben den religiösen Einstellungen und Verhaltensweisen werden noch wesentliche soziale und politische Dimensionen abgefragt, welche den gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmachen (z. B. Vertrauen, Identifikation, Verantwortungsbereitschaft, Partizipation). Das Schlagwort „Zusammenhalt“ hat Hochkonjunktur – in Medien, Politik und Gesellschaft. Doch wie ist es tatsächlich um unseren Zusammenhalt derzeit bestellt? Rücken wir näher zusammen oder driften wir weiter auseinander? Und welche Rolle spielt dabei die individuelle Religiosität – eint sie uns oder spaltet sie uns? Diese Fragen erstreben wir mit unserer Studie zu beantworten.

    Umfrage: Bislang wurden Daten in Spanien, Italien und Finnland erhoben. Nun sollen Personen in Deutschland befragt werden. Hierzu dient ein Online-Fragebogen, der möglichst breit verteilt werden soll. Weitere Informationen finden Sie hier und hier geht es direkt zur Umfrage.
     

  • Covid-19 Bibliografie - DZI SoLit
    Für die Literaturdatenbank DZI SoLit dokumentiert das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen Beiträge aus über 160 Fachzeitschriften der Sozialen Arbeit und Bezugswissenschaften. Die Zahl an Aufsätzen in Fachzeitschriften, die die Auswirkungen von COVID-19 auf die Soziale Arbeit und die Wohlfahrtspflege thematisieren, nimmt deutlich zu. Ein bibliografischer Auszug aus der Datenbank speziell zum Themenkomplex COVID-19 ist zum kostenfreien Download verfügbar. Die Covid-19 Bibliografie bietet einen Überblick, ist kostenlos und wird regelmäßig aktualisiert.
    https://www.dzi.de/pressemitteilungen/covid-19-bibliografie/
     

  • Caritas-Kampagne: Aufwertung sozialer Berufe ist wichtigstes Handlungsfeld für die Politik
    Bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung für soziale Berufe: Dem sollte sich die Politik prioritär widmen, wenn es nach den Wünschen der Bevölkerung in Deutschland geht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen, vom Deutschen Caritasverband in Auftrag gegebenen Umfrage. Außerdem startet die Caritas-Kampagne „Miteinander durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam“. Hier geht es zu einem Artikel des Jugendhilfeportals dazu (zuletzt aufgerufen am 20.01.2021).
     

  • KomDat Jugendhilfe. Unauffällige Zahlen beim intervenierenden Kinderschutz in der Corona-Zeit
    Zu Beginn des Jahres 2021 veröffentlicht die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) eine umfangreiche Doppelausgabe von KomDat (Kommentierte Daten der Kinder- & Jugendhilfe) mit vielfältigen Themen – darunter z.B. Kindertagesbetreuung, intervenierender Kinderschutz sowie gemeinsame Wohnformen für Alleinerziehende mit Kind. Hier geht es zu einem Artikel des Jugendhilfeportals dazu und hier direkt zu den Daten (zuletzt aufgerufen am 20.01.2021).
     

  • Veröffentlichung „Unterstützung durch Schulbegleiter*innen trotz corona-bedingten Schulschließungen“
    In dem Artikel von Katharina Henn, Lydia Schönecker, Dr. Stephanie Lange, Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Prof. Dr. Ute Ziegenhain werden Ergebnisse zweier Untersuchungen zu Schulbegleitung während der corona-bedingten Schulschließungen vorgestellt, die rechtlichen Auswirkungen des Homeschoolings auf den Hilfeanspruch der Kinder und die Arbeit der Schulbegleiter*innen skizziert. Abschließend werden Fragestellungen diskutiert, die sich bei möglichen weiteren Lockdowns ergeben und die, aus Sicht der Autor*innen, darüber hinaus zur strukturellen Weiterentwicklung dieses wichtigen Hilfefelds notwendigerweise zu klären sind. Der Beitrag wurde in JAmt 2020, 482 (H. 10) veröffentlicht und ist hier abrufbar (zuletzt aufgerufen am 13.01.2021).
     

  • Im Krisenmodus. Wie das Coronavirus den Alltag von Eltern und Kindern verändert – eine Zwischenbilanz
    DJI Impulse – Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts: „Im Krisenmodus. Wie das Coronavirus den Alltag von Eltern und Kindern verändert – eine Zwischenbilanz“.
    Inhalte: „Kinder brauchen andere Kinder“: Bundesfamilienministerin Giffey im Interview // Krisenbewältigung in der Kita: Lehren aus der ersten Welle // Kinderschutz trotz Corona: Daten zu Gewalt in Familien.
    Das Magazin ist hier online zu finden. (05.01.2021)
     

  • Kompetent lernen im Lockdown mit digitalen Medien? Eine Übersicht zu ausgewählten Forschungsergebnissen
    vom Orde, Heike: „Kompetent lernen im Lockdown mit digitalen Medien?“ Eine Übersicht zu ausgewählten Forschungsergebnissen. Der Artikel bietet einen Überblick zu ausgewählten Forschungsergebnissen zum digitalen Lernen im schulischen Kontext vor und während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 in Deutschland In: Televizion 33/2020/2, S. 10-14. (05.01.2021)
     

  • Körperliche Aktivität und Bildschirmzeit von Kindern und Adoleszenten vor und während des Corona-Lockdowns in Deutschland: Ein natürliches Experiment
    In den Monaten der Corona-Pandemie haben sich Kinder und Jugendliche Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gesucht. Die Motorik-Modul-Studie (MoMo) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) vergleicht im Rahmen einer ergänzenden repräsentativen Studie mit mehr als 1.700 Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 17 Jahren körperliche Aktivität und freizeitliche Bildschirmnutzung vor und während des Lockdowns. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature. Den Artikel finden Sie auf Englisch („Physical activity and screen time of children and adolescents before and during the COVID-19 lockdown in Germany: a natural experiment“) hier.
     

  • Corona-Auswirkungen für die evangelische Jugendarbeit – Erhebung unter Jugendreferent*innen im September 2020
    Im September 2020 wurde unter den Jugendreferent*innen des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg eine Befragung zu den Folgen der Corona-Krise für die Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt. Die Ergebnisse der von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg erstellten Studie sowie der Fragebogen stehen hier zum Download bereit.
     

  • „International Care Leavers Convention“ – Dokumentationen und Berichte zur ersten weltweiten Vernetzungskonferenz von Careleaver*innen
    Von 23.-25. November 2020 fand die „International Care Leavers Convention“ pandemie-bedingt als Online-Kongress statt. Zudem fand am 11. Dezember 2020 ein Post-Event zum Austausch über die Kernergebnisse zwischen Careleaver*inen und politischen Interessenvertreter*innen statt. An der Fachveranstaltung, die von jungen Menschen in Selbstorganisation und mit Begleitung der Universität Hildesheim sowie der indischen NGO Udayan Care und mit weiterer Unterstützung der FICE International ins Leben gerufen wurde, nahmen insgesamt ca. 1450 Careleaver*innen, Fachkräfte, Wissenschaftler*innen und Interessenvertreter*innen der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich Leaving Care aus 84 Ländern teil.
    Ein ausführlicher Tagungsbericht von Dorothee Kochskämper (Uni Hildesheim) erscheint in der Fachzeitschrift Forum Erziehungshilfen, Heft 1/2021, unter der Rubrik „Internationales“.
    Hier finden Sie umfangreiche Dokumentationen im virtuellen Kongresszentrum und hier einen englischsprachigen Bericht und weitere Materialien der FICE International
     

  • Tag der Bildung.
    Rund 2.700 Jugendliche hat der Stifterverband im Sommer befragt, wie sie die Corona-Zeit erlebt haben. Eine Gruppe dieser Jugendlichen traf sich im November, um auf Basis der Umfrageergebnisse Forderungen an die Politik zu formulieren. Ihre Forderungen haben die Jugendlichen der Politik und der Öffentlichkeit am Tag der Bildung am 8. Dezember 2020 übergeben. Dies geschah im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bildung und Schule, die als Livestream im Internet übertragen wurde. Hier finden Sie die Forderungen der Jugendlichen und hier geht es zu den Umfrageergebnissen.
     

  • Ergebnisse Folgestudie: So leiden beeinträchtigte Kinder und ihre Eltern durch COVID-19.
    Welchen enormen Belastungen Familien mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im ersten Corona-Shutdown ausgesetzt waren, hatte eine Studie des Inclusion Technology Lab und Fraunhofer FIT im Mai 2020 gezeigt. Die jetzt veröffentlichte Folgestudie liefert Erkenntnisse darüber, wie die Betroffenen den Pandemie-Sommer erlebten und welche Unterstützungsformen sie im Falle eines neuen Schul-Lockdowns benötigen. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.
     

  • Soziale Arbeit im Ausnahmezustand?! Professionstheoretische Forschungsnotizen zur Corona-Pandemie.
    Die ersten Trends der von Prof. Dr. Christina Buschle und Prof. Dr. Nikolaus Meyer durchgeführten Studie machen deutlich: Zwei von drei Befragten geben an, dass Schutzausrüstung am Arbeitsplatz fehlt und sie sich in ihrer Tätigkeit gesellschaftlich nicht ausreichend anerkannt fühlen. Zudem erwartet die Mehrheit der Befragten, dass sich die Folgen von Corona in der Sozialen Arbeit erst in den kommenden Wochen und Monaten abzeichnen werden. Veröffentlichung: Buschle, C. & Meyer, N. (2020): Soziale Arbeit im Ausnahmezustand?! Professionstheoretische Forschungsnotizen zur Corona-Pandemie. Soziale Passagen (1). Erste Ergebnisse der Studie finden Sie hier.
     

  • Familie heute. Daten. Fakten. Trends. Familienreport 2020 (BMFSFJ)
    „Familie heute. Daten, Fakten, Trends- Familienreport 2020“ informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Er enthält aktuelle Zahlen und Daten zum Familienleben und eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik. Neu im Vergleich zu früheren Ausgaben sind die Erkenntnisse darüber, wie es Familien im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 ergangen ist sowie die umfangreichen Vergleiche mit anderen Ländern. Den Bericht finden Sie hier.
     

  • Angst vor der Zukunft – Jugendalltag 2020: Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie „JuCo 2“
    Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Ein Forschungsteam der Universitäten Hildesheim und Frankfurt gibt erste Ergebnisse der zweiten bundesweiten Befragung von Jugendlichen in der Corona-Zeit bekannt. Über 7.000 Jugendliche und junge Erwachsene haben an der Befragung teilgenommen. Fast die Hälfte der befragten jungen Menschen gibt an, Angst vor der Zukunft zu haben.
    Zentrale Ergebnisse sind:

    • Junge Menschen erfahren in Bildung und Freizeit sehr starke Einschränkungen. Viele Jugendliche erleben in Zeiten der Pandemie eine große psychische Belastung – Ausgleichsmöglichkeiten fehlen hingegen.

    • Fast die Hälfte der befragten jungen Menschen gibt an, Angst vor der Zukunft zu haben.

    • Auch weiterhin fühlen sich viele junge Menschen mit ihren Sorgen nicht gehört. Sie geben an, so gut wie gar nicht an den Aushandlungs- und Entscheidungsprozessen über die Gestaltung der Infektionsschutzmaßnahmen und ihrer zeitweiligen Lockerungen beteiligt worden zu sein.

    • Erwachsene stehen in der Verantwortung den jungen Menschen Räume zu schaffen und mit ihnen in den Dialog zu treten. Die Rechte und Bedarfslagen müssen anerkannt werden – auch in Krisenzeiten.
       

    Viele der Befragten leiden unter Einsamkeit, sie vermissen ihre sozialen Kontakte und Freizeitaktivitäten. Der psycho-soziale Ausgleich zum Lernen und den sozialen Einschränkungen während der Pandemie fehlt. „An der zweiten Befragung haben im Vergleich zur ersten Erhebung im Frühjahr 2020 mehr junge Menschen teilgenommen, die nicht mehr zur Schule gehen. Besonders junge Menschen in biografischen Übergangsphasen blicken besorgt in die Zukunft, so konnte bereits in der „JuCo 1“-Studie gezeigt werden. Einsamkeit, finanzielle Sorgen und andere Nöte stellen für viele eine große Belastung dar“, so Dr. Tanja Rusack, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim.

    An den über 1.500 Freitextantworten und Kommentaren zeigt sich ein hoher Mitteilungsbedarf der jungen Menschen. Sie haben den Eindruck, dass ihre Bedarfe von der Politik nicht wahrgenommen werden. Johanna Willmes, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Frankfurt, verdeutlicht: „Jugendliche wollen mitbestimmen – auch in der Corona-Zeit. Sie haben wichtige Ideen zur Umsetzung unterschiedlicher Maßnahmen in ihrem Alltag. Doch diese Stimme wird kaum gehört.“ Noch haben wir es jugendpolitisch in der Hand, ob junge Menschen die Zeit der Corona-Pandemie als verlorene Zeit ansehen werden.

    Entscheidungsträger:innen sind jetzt gefordert zu handeln, damit der Jugendalltag 2021 den Rechten und Bedarfen junger Menschen – auch in Krisenzeiten – gerecht wird – so ein wesentliches Plädoyer der Forscher:innen in dem ersten zu den Ergebnissen aus „JuCo 2“ veröffentlichten Papier.

    Die ersten Ergebnisse der Studie „JuCo 2“ finden Sie hier.
     

  • Evaluationsbericht Forum Transfer
    Im Rahmen des BMFSFJ-geförderten Projekts „Arbeitsfähige Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona. Entwicklung und Transfer von Konzepten für die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe bei öffentlichen und freien Trägern“ und in Kooperation mit dem Institut Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim, dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism), der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) und dem Deutschen Institut für Jugendhilfe- und Familienrecht e.V. (DIJuF) hat Forum Transfer einen Evaluationsbericht veröffentlicht. Diesen finden Sie hier.
     

  • Nachteilsausgleich für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie - Politische Forderungen anhand der KiCo- und JuCo-Studien
    Ein Jahr im Alltag von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat starkes Gewicht. Der Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit (bundesweite Studien JuCo und KiCo, t1p.de/studien-corona) empfiehlt deshalb, dass die Bundesregierung eine Ad-hoc-Sachverständigen-Kommission unter Beteiligung von jungen Menschen einsetzt.
    Diese soll noch in diesem Jahr einen Maßnahmenkatalog für den Nachteilsausgleich in Bezug auf Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenalter erarbeiten und im Zuge einer Bedarfserhebung einen Bericht zu den Folgen der Pandemie für junge Menschen erstellen. Die Kommission sollte durch das Bundesjugendkuratorium beraten und von einer Forschungseinrichtung unterstützt werden.
    Kernbereiche des Maßnahmenkatalogs umfassen die Umsetzung der Schutz-, Beteiligungs- und Förderrechte von jungen Menschen auch in Zeiten einer Pandemie.
    Zum Papier
    Quelle: Stiftung Universität Hildesheim vom 29.09.2020
     

  • 6. Monitor Jugendarmut 2020: Rund ein Viertel aller Armutsgefährdeten in Deutschland sind unter 25 Jahren
    Im Monitor „Jugendarmut in Deutschland“ stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. alle zwei Jahre Daten und Fakten zur Situation benachteiligter junger Menschen zwischen 14 und 27 Jahren zusammen. Der Monitor „Jugendarmut in Deutschland 2020“ beleuchtet insbesondere die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Perspektiven benachteiligter Jugendlicher.
    Insgesamt sind rund 13,2 Mio. Menschen in Deutschland armutsgefährdet. Davon sind ein Viertel bzw. 3,2 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren. Die meisten dieser jungen Menschen leben in Haushalten, die auf Grundsicherung angewiesen sind. Das Arbeitsministerium schätzt, dass die Zahl der Haushalte mit Grundsicherung durch die Coronakrise um 1,2 Millionen Haushalte steigen wird. Gleichzeitig befürchtete die Bundesagentur für Arbeit corona-bedingt einen Anstieg der unversorgten Bewerber*innen und hatte in ihrer Statistik 47.000 weniger freie Ausbildungsplätze erfasst als im Vorjahr. Mit Blick auf Bildungszugänge und digitale Chancengleichheit zeigt sich: 86 Prozent der jungen Menschen aus Familien mit ALG II-Bezug haben zwar Zugang zu einem Computer und Tablet. Doch nur 37,5 Prozent der 14-Jährigen aus Familien mit ALG II-Bezug besitzen selbst einen Computer oder Tablet, in bildungsfernen Familien sogar nur 34,2 Prozent.
    Zum vollumfänglichen Bericht und weiteren Materialien
    Quelle: BAG KJS vom 08.10.2020
     

  • "Global Girlhood Report 2020" und "Protect a Generation"-Report beleuchten Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche
    Mit dem Bericht „Protect a Generation“ hat Save-the-Children die Ergebnisse einer globalen Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen vorgelegt. An der quantitativen Studie haben über 17.500 Eltern und Sorgeberechtigte und rund 8.000 Kinder und Jugendliche aus 37 Ländern teilgenommen.
    Die Umfrage belegt, dass die COVID-19-Pandemie die Ungleichheiten entlang der Dimensionen Schutz, Wohlstand, Bildungschancen und besonders Geschlecht verstärkt. Während der Schulschließungen betrug der Anteil gemeldeter Fälle von häuslicher Gewalt bei 17 Prozent, verglichen mit 8 Prozent, als Kinder noch zur Schule gingen. Zwei Drittel der Kinder gaben zudem an, während der Schulschließungen überhaupt keinen Kontakt zu ihren Lehrkräften gehabt zu haben, im östlichen und südlichen Afrika waren es sogar acht von zehn Kindern.
    Zur Globalen Umfrage „Protect a Generation“

    Ein spezifischer Bericht von Save-the-Children zur Situation von Mädchen, der „Global Girlhood Report 2020“, zeigt zudem, dass Mädchen von den Alltagsfolgen der COVID-19-Pandemie stärker betroffen sind als Jungen: 63 Prozent der Mädchen sagten, dass sie nun mehr Hausarbeiten erledigten und mehr als die Hälfte gab an, mehr Zeit für die Betreuung von Geschwistern aufzuwenden. Bei den Jungen waren es 43 Prozent beziehungsweise 42 Prozent. 20 Prozent der Mädchen gaben an, dass sie während der Schulschließung keinen Zugang zu alternativen Bildungsgelegenheiten hatten, während dies „nur“ bei 10 Prozent der Jungen der Fall war.
    Save-the-Children geht zudem davon aus, dass in humanitären Krisen Mädchen am stärksten von Frühverheiratung und Frühschwangerschaft bedroht sind. Besonders viele Frühverheiratungen gibt es in Südasien (191.000), gefolgt von West- und Zentralafrika (90.000) und Lateinamerika/Karibik (73.400). Auch in Ostasien und in der Pazifikregion (61.000), Europa und Zentralasien (37.200) sowie im Nahen Osten und Nordafrika (14.400) nehmen Frühverheiratungen im Kontext der Pandemie wieder zu.
    Zum „Global Girlhood Report 2020“
    Quelle: Save the Children vom 10.09.2020 und 01.10.2020
     

  • DJI-Forschungsüberblick beleuchtet Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit im Kinderschutz
    Dr. Birgit Jentsch und Dr. Brigitte Schnock vom Deutsches Jugendinstitut (DJI) haben im Rahmen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) untersucht, welche Auswirkungen die Pandemie auf den Kinderschutz hat und wie sich die Arbeit von Fachkräften mit den aktuellen Herausforderungen verändert. Die DJI-Wissenschaftlerinnen werteten wissenschaftliche Artikel, Positionspapiere von Berufsverbänden und erste Ergebnisse empirischer Studien aus. Nach wie vor ungeklärt ist, ob die Pandemie zu mehr Gewalt in Familien geführt hat. Während die Zunahme der Hilfegesuche in Kinder- und Elternchats bzw. Sorgetelefonen als Hinweis für ein erhöhtes Gefährdungsrisiko, sowie die Zahlen der Gewaltschutzambulanz des Universitätsklinikums Charité als Zunahme gelesen werden können, geht aus den Ergebnissen wie bspw. des Jugendhilfebarometer keine generelle Zunahme der Gefährdungsmeldungen hervor, so die Autor*innen. Ob es tatsächlich entgegen zahlreicher Befürchtungen nicht zu einem Anstieg der Gewalt in Familien kam oder ob das Dunkelfeld nicht entdeckter Gefährdungen während der Pandemie gewachsen ist, muss offen bleiben. Fest steht: In Deutschland gingen vor der Pandemie etwa 40 Prozent der Hinweise auf Kindeswohlgefährdungen von Schulen, Kitas und Horten aus.
    Die Ergebnisse erschienen u.a. in dem Artikel „Kinder im Blick? Kindeswohl in Zeiten von Corona“, in: Sozial Extra 5/2020.
    Quelle: DJI vom 08.10.2020
     

  • Corona-Chronik. Gruppenbild ohne (arme) Kinder. Eine Streitschrift.

    Gerda Holz, Kinderarmutsforscherin am ISS-Frankfurt a. M., und Antje Richter-Kornweitz von der Landesvereinigung Gesundheit Niedersachsen haben eine Auswertung von rund 60 Veröffentlichungen (wissenschaftliche Untersuchungen, Stellungnahmen und Positionspapiere, Reportagen, Praxismeldungen) aus dem Zeitraum März bis August 2020 zu (armen) Kindern und Corona vorgenommen. Die Streitschrift inklusive Grafik und Literaturrecherche verfolgt die Intention, Kinder und Jugendliche – und insbesondere arme und weitere sozial benachteiligte – mehr in den Mittelpunkt des Corona-Geschehens zu rücken als dies in den vergangenen Monaten der Fall war. Dazu wird komprimiert und auch grafisch eine Chronologie von Krisenmaßnahmen des Bundes mit dem Fokus auf diese Gruppe der Kinder und Jugendlichen skizziert. Den gesamten Bericht können Sie hier finden.
     

  • Ergebnisse der Befragungen der Jugend(sozial)arbeit und Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz zur Arbeit in Zeiten von Corona
    Im Mai/Juni 2020 hat das ism in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP (MFFJIV), dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP (LSJV), Abteilung Landesjugendamt sowie dem Landesjugendring RLP (LJR) zwei Online-Befragungen bei der Jugend(sozial)arbeit bzw. der Jugendverbandsarbeit durchgeführt. Die Befragungen dienten dazu, einerseits einen landesweiten Überblick bzw. Einblicke zu erhalten, was in der Corona-Krise im Land in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Jugendverbandsarbeit angeboten wurde, zum anderen die Bedeutung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Jugendverbandsarbeit als notwendige öffentliche Daseinsvorsorge für junge Menschen gerade auch in der Zeit des Kontaktverbotes und der Kontaktminimierung deutlich hervorzuheben.
     

  • Die Ergebnisse der zwei Online-Befragungen sowie die Pressemeldung des MFFJIV sind hier abrufbar:

    Statusbericht (mobile) Jugendarbeit und (aufsuchende) Jugendsozialarbeit in Rheinland-Pfalz in Zeiten von Corona

    Statusbericht Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz in Zeiten von Corona

    Pressemeldung des MFFJIV vom 11.08.2020
     

  • Die Organisation „Volkshilfe Österreich“ hat eine Umfrage armutsbetroffener Familien in Österreich durchgeführt. Themenschwerpunkte waren u.a. die Auswirkungen des Lock Downs, Schulschließungen, Teilöffnung der Schulen sowie die ökonomische Situation der Familien. Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen.
     
  • Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie“: Die Ergebnisse der ersten von drei geplanten sachsenweiten Erhebungen können hier eingesehen werden. Die erste Befragung beleuchtet die Arbeitsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit während der Schulschließungen. Der Fokus der aktuell laufenden zweiten Erhebung liegt auf dem eingeschränkten Regelbetrieb.
     
  • Eine Seminargruppe der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg führte Mitte Mai die Befragung "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit" durch, an der sich 41 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg beteiligten. Unter anderem wurde danach gefragt, wie der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten gestaltet wird und inwiefern die Einrichtungen digital ausgestattet sind. Darüber hinaus wurde die Angebotsplanung für die Sommerferien in den Blick genommen. Erste Ergebnissen können hier eingesehen werden.
     
  • Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) führte eine Onlinebefragung DJI-Jugendhilfeb@romter zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die kommunale Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern durch. Nun sind die Ergebnisse aufbereitet und stehen zum Download bereit. Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung an der sich etwa zwei Drittel der deutschen Jugendämter beteiligt haben.
    Der Ergebnisbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
    https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2020/1234_DJI-Jugendhilfebarometer_Corona.pdf
     
  • Die Plattform "World Pandemic Research Network" (WPRN) bietet ein globales Verzeichnis an geplanten, laufenden sowie abgeschlossenen wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungsprojekten, welche sich mit den gesellschaftlichen und menschlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auseinandersetzen. Auf dieser Homepage werden in Echtzeit relevante Informationen zu den jeweiligen Forschungsvorhaben bereitgestellt: https://wprn.org/search/

  • KiCo-Studie – Erste Ergebnisse zu den Erfahrungen und Perspektiven von Eltern und ihren Kindern während der Corona-Maßnahmen veröffentlicht.
    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Alltag vieler Familien in erheblichem Umfang verändert. Wie es Eltern und ihren Kindern damit geht, wie ihr aktuelles Wohlbefinden ist, was ihren Alltag kennzeichnet, wie die Passung zu den Regelungen der Kitabetreuung, Schulöffnung und auch der Arbeitgeber*innen ist – dies sind die Kernfragen der Onlinebefragung „KiCo“, welche im Zeitraum vom 24.04.2020 – 03.05.2020 durchgeführt wurde. Über 25.000 Personen haben in dieser kurzen Zeit mindestens 95 Prozent des Fragebogens beantwortet und sich damit viel Zeit genommen.
    Die ersten Einblicke in die Ergebnisse der Befragung KiCo sind seit dem 27.05.2020 open access über den Universitätsverlag Hildesheim veröffentlicht und können über folgenden Link abgerufen: https://doi.org/10.18442/121
     

  • Das SIN – Studio im Netz e.V. hat eine nicht repräsentative Umfrage bei Kindern und Jugendlichen zum Thema "Die Kinder im Blick" durchgeführt und Fragen zum aktuellen Alltag gestellt. Die Ergebnisse inkl. offener Statements der Befragten finden Sie hier.
     

  • DJI-Studie: Kind sein in Zeiten von Corona – Erste Ergebnisse veröffentlicht
    8.000 Eltern von Kindern im Alter von drei bis 15 Jahren haben sich an der Studie beteiligt. Die ersten Ergebnisse zeigen: Die Coronavirus-Pandemie hat insbesondere den Alltag von Familien und Kindern vollkommen verändert. Zwar scheinen viele Kinder die damit einhergehenden Herausforderungen eher gut oder sehr gut zu bewältigen, jedoch berichtet ein Drittel der vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) befragten Eltern, dass ihr Kind Schwierigkeiten hat, mit der aktuellen Situation zurechtzukommen.
    Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.
  • Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie JuCo veröffentlicht: Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen.
    Es haben sich viele Jugendliche – ca. 6000 – in sehr kurzer Zeit an der bundesweiten Studie JuCo der Universitäten Frankfurt und Hildesheim beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten. Die Forscher*innen sehen darin ein Signal und einen Auftrag, die Ergebnisse der Studie möglichst schnell der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Über diesen Link gelangen Sie zu den Ergebnissen. Außerdem finden Sie hier einen Bericht zur Studie in ZDF-heute.
  • Wie Kinder und Jugendliche die Situation erleben und mit ihr umgehen, hat der Kinder- und Jugendhilfe Landesrat Brandenburg im Rahmen einer "Corona-Umfrage" erhoben. Die Zusammenfassung der Ergebnisse steht online zur Verfügung: https://kjlr-brandenburg.de/
     
  • Online-Befragung „Thüringer Familien in Zeiten von Corona“ im Auftrag des Kinderschutzbundes Landesverband Thüringen, durchgeführt von der Fachhochschule Erfurt. Einen ersten Ergebnisbericht finden Sie hier.