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Umfragen und Forschungsberichte

  • Corona-Chronik. Gruppenbild ohne (arme) Kinder. Eine Streitschrift.

    Gerda Holz, Kinderarmutsforscherin am ISS-Frankfurt a. M., und Antje Richter-Kornweitz von der Landesvereinigung Gesundheit Niedersachsen haben eine Auswertung von rund 60 Veröffentlichungen (wissenschaftliche Untersuchungen, Stellungnahmen und Positionspapiere, Reportagen, Praxismeldungen) aus dem Zeitraum März bis August 2020 zu (armen) Kindern und Corona vorgenommen. Die Streitschrift inklusive Grafik und Literaturrecherche verfolgt die Intention, Kinder und Jugendliche – und insbesondere arme und weitere sozial benachteiligte – mehr in den Mittelpunkt des Corona-Geschehens zu rücken als dies in den vergangenen Monaten der Fall war. Dazu wird komprimiert und auch grafisch eine Chronologie von Krisenmaßnahmen des Bundes mit dem Fokus auf diese Gruppe der Kinder und Jugendlichen skizziert. Den gesamten Bericht können Sie hier finden.
     

  • „Protect a Generation“ – Auswirkungen von Covid-19 auf die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen

    Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat weltweit mehr als 25.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 37 Ländern befragt. „Die am meisten benachteiligten Kinder sind infolge von COVID-19 überproportional von fehlendem Schutz, mangelnder Bildung sowie von schlechter Gesundheits- und Nahrungsmittelversorgung betroffen.“ (https://www.savethechildren.de/news/corona-pandemie-vergroessert-kluft-zwischen-arm-und-reich/). Die Themenbereiche Armut, Bildung, häusliche Gewalt und soziale Ungleichheit wurden insbesondere bei der Befragung fokussiert.
    Den gesamten Bericht können Sie hier lesen.
     

  • Ergebnisse der Befragungen der Jugend(sozial)arbeit und Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz zur Arbeit in Zeiten von Corona
    Im Mai/Juni 2020 hat das ism in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP (MFFJIV), dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung RLP (LSJV), Abteilung Landesjugendamt sowie dem Landesjugendring RLP (LJR) zwei Online-Befragungen bei der Jugend(sozial)arbeit bzw. der Jugendverbandsarbeit durchgeführt. Die Befragungen dienten dazu, einerseits einen landesweiten Überblick bzw. Einblicke zu erhalten, was in der Corona-Krise im Land in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Jugendverbandsarbeit angeboten wurde, zum anderen die Bedeutung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Jugendverbandsarbeit als notwendige öffentliche Daseinsvorsorge für junge Menschen gerade auch in der Zeit des Kontaktverbotes und der Kontaktminimierung deutlich hervorzuheben.
     

  • Die Ergebnisse der zwei Online-Befragungen sowie die Pressemeldung des MFFJIV sind hier abrufbar:

    Statusbericht (mobile) Jugendarbeit und (aufsuchende) Jugendsozialarbeit in Rheinland-Pfalz in Zeiten von Corona

    Statusbericht Jugendverbandsarbeit in Rheinland-Pfalz in Zeiten von Corona

    Pressemeldung des MFFJIV vom 11.08.2020
     

  • Die Organisation „Volkshilfe Österreich“ hat eine Umfrage armutsbetroffener Familien in Österreich durchgeführt. Themenschwerpunkte waren u.a. die Auswirkungen des Lock Downs, Schulschließungen, Teilöffnung der Schulen sowie die ökonomische Situation der Familien. Hier gelangen Sie zu den Ergebnissen.
     
  • Schulsozialarbeit in Sachsen in Zeiten der Corona-Pandemie“: Die Ergebnisse der ersten von drei geplanten sachsenweiten Erhebungen können hier eingesehen werden. Die erste Befragung beleuchtet die Arbeitsbedingungen und Handlungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit während der Schulschließungen. Der Fokus der aktuell laufenden zweiten Erhebung liegt auf dem eingeschränkten Regelbetrieb.
     
  • Eine Seminargruppe der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg führte Mitte Mai die Befragung "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit" durch, an der sich 41 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg beteiligten. Unter anderem wurde danach gefragt, wie der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten gestaltet wird und inwiefern die Einrichtungen digital ausgestattet sind. Darüber hinaus wurde die Angebotsplanung für die Sommerferien in den Blick genommen. Erste Ergebnissen können hier eingesehen werden.
     
  • Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) führte eine Onlinebefragung DJI-Jugendhilfeb@romter zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die kommunale Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern durch. Nun sind die Ergebnisse aufbereitet und stehen zum Download bereit. Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung an der sich etwa zwei Drittel der deutschen Jugendämter beteiligt haben.
    Der Ergebnisbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
    https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2020/1234_DJI-Jugendhilfebarometer_Corona.pdf
     
  • Die Plattform "World Pandemic Research Network" (WPRN) bietet ein globales Verzeichnis an geplanten, laufenden sowie abgeschlossenen wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungsprojekten, welche sich mit den gesellschaftlichen und menschlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auseinandersetzen. Auf dieser Homepage werden in Echtzeit relevante Informationen zu den jeweiligen Forschungsvorhaben bereitgestellt: https://wprn.org/search/

  • KiCo-Studie – Erste Ergebnisse zu den Erfahrungen und Perspektiven von Eltern und ihren Kindern während der Corona-Maßnahmen veröffentlicht.
    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Alltag vieler Familien in erheblichem Umfang verändert. Wie es Eltern und ihren Kindern damit geht, wie ihr aktuelles Wohlbefinden ist, was ihren Alltag kennzeichnet, wie die Passung zu den Regelungen der Kitabetreuung, Schulöffnung und auch der Arbeitgeber*innen ist – dies sind die Kernfragen der Onlinebefragung „KiCo“, welche im Zeitraum vom 24.04.2020 – 03.05.2020 durchgeführt wurde. Über 25.000 Personen haben in dieser kurzen Zeit mindestens 95 Prozent des Fragebogens beantwortet und sich damit viel Zeit genommen.
    Die ersten Einblicke in die Ergebnisse der Befragung KiCo sind seit dem 27.05.2020 open access über den Universitätsverlag Hildesheim veröffentlicht und können über folgenden Link abgerufen: https://doi.org/10.18442/121
     

  • Das SIN – Studio im Netz e.V. hat eine nicht repräsentative Umfrage bei Kindern und Jugendlichen zum Thema "Die Kinder im Blick" durchgeführt und Fragen zum aktuellen Alltag gestellt. Die Ergebnisse inkl. offener Statements der Befragten finden Sie hier.
     

  • DJI-Studie: Kind sein in Zeiten von Corona – Erste Ergebnisse veröffentlicht
    8.000 Eltern von Kindern im Alter von drei bis 15 Jahren haben sich an der Studie beteiligt. Die ersten Ergebnisse zeigen: Die Coronavirus-Pandemie hat insbesondere den Alltag von Familien und Kindern vollkommen verändert. Zwar scheinen viele Kinder die damit einhergehenden Herausforderungen eher gut oder sehr gut zu bewältigen, jedoch berichtet ein Drittel der vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) befragten Eltern, dass ihr Kind Schwierigkeiten hat, mit der aktuellen Situation zurechtzukommen.
    Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.
  • Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie JuCo veröffentlicht: Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen.
    Es haben sich viele Jugendliche – ca. 6000 – in sehr kurzer Zeit an der bundesweiten Studie JuCo der Universitäten Frankfurt und Hildesheim beteiligt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten. Die Forscher*innen sehen darin ein Signal und einen Auftrag, die Ergebnisse der Studie möglichst schnell der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Über diesen Link gelangen Sie zu den Ergebnissen. Außerdem finden Sie hier einen Bericht zur Studie in ZDF-heute.
  • Wie Kinder und Jugendliche die Situation erleben und mit ihr umgehen, hat der Kinder- und Jugendhilfe Landesrat Brandenburg im Rahmen einer "Corona-Umfrage" erhoben. Die Zusammenfassung der Ergebnisse steht online zur Verfügung: https://kjlr-brandenburg.de/
     
  • Online-Befragung „Thüringer Familien in Zeiten von Corona“ im Auftrag des Kinderschutzbundes Landesverband Thüringen, durchgeführt von der Fachhochschule Erfurt. Einen ersten Ergebnisbericht finden Sie hier.