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Stellungnahmen

Auf dieser Seite weisen wir auf themenübergreifende Stellungnahmen von (Fach-)Verbänden hin sowie auf allgemein interessierende Aspekte in der Corona-Diskussion

  • Bundesverband e.V.: Forderung nach umsetzbaren und sichere Konzepten für Kindertageseinrichtungen (24.03.2021)
    Kindertagesstätten müssen im politischen Umgang mit der Pandemie stärker priorisiert werden. Steigende Infektionszahlen und fehlende Testkapazitäten seien besorgniserregend. Hier geht es zur Pressemitteilung.
     
  • Kinderschutzbund fordert: Investitionsvorrang für Kinder und Jugendliche nach der Pandemie (12.03.2021)
    Anlässlich des Jahrestages des ersten Lockdowns im Jahr 2020 hat der Kinderschutzbund eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er u.a. vier Forderungen zur Unterstützung benachteiligter Kinder aufstellt.
     
  • Kommentierung zur Öffnung von Kinder- und Jugendeinrichtungen unter Pandemie Bedingungen der BAG OKJE
    Die Kommentierung hat sich aus dem 9. Bundesweiten Fachaustausch am 23.03.2021 entwickelt und dient insbesondere als Orientierung und Argumentationshilfe für die Praxis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort.
     
  • Partnerschaftliche Kooperationen im Zuwendungsverhältnis zwischen freien Trägern und öffentlichen Trägern/Sozialverwaltungen der Kinder- und Jugendhilfe bei außerordentlichen Krisen. Eine Rechtliche Stellungnahme mit Kommentar des Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg und der BAG Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen
    „Das Partnerschaftsprinzip zwischen öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe ist nicht nur eine wünschenswerte Norm, es kennzeichnet in besonderer Weise die demokratische Verfasstheit des Achten Sozialgesetzbuches infolge der deutschen Geschichte. Das Gesetz stellt es deshalb nicht in das Belieben der staatlichen Akteure, sondern verpflichtet sie dazu. Staatliche Institutionen agieren kooperativ mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Trägern, um jugend- und sozialarbeiterische Aufgaben wahrzunehmen. Nicht erst seit, aber verstärkt durch die Corona-Pandemie wurde diese partnerschaftliche Zusammenarbeit in vielen Regionen auf die Probe gestellt. (…) Es ist uns (…) ein Anliegen, auf rechtliche Grundprinzipien aufmerksam zu machen und sie für die regionale fachpolitische Debatte zur Verfügung zu stellen. Die rechtliche Stellungnahme von Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernd Schlüter zieht dafür fundamentale Linien, die handlungsleitend auch (und gerade in) außerordentlichen Krisen sein sollten“. Die Stellungnahme inklusive Kommentar finden Sie hier.
     
  • Care Leaver im Lockdown – Zwischen Einsamkeit und struktureller Benachteiligung im Lockdown-Winter 2020/21 (24.03.2021):
    Das Bundesnetzwerk Care Leaver Initiativen hat eine Stellungnahme veröffentlicht:
    „Wie geht es Care Leavern im Lockdown? Diese Frage haben sich in Online-Meetings Fachkräfte aus verschiedenen Projekten in Deutschland gestellt. Sie haben genau hingeschaut und mit Care Leavern gesprochen. Herausgekommen sind verdichtete Problembeschreibungen (…). Zeit, etwas genauer hinzuschauen und Maßnahmen anzupassen.“
    Die Stellungnahme schließt mit vier Forderungen, die aus der Bestandsaufnahme der Situation von Care Leavern im Lockdown-Winter 2020/2021 hervorgehen.
    Hier finden Sie den Bericht als PDF-Datei und hier werden Sie zur Webseite weitergeleitet (zuletzt aufgerufen am 25.03.2021).
     
  • Deutsches Kinderhilfswerk: Bundesregierung und Länder müssen eigene Versprechen ernst nehmen (02.03.2021)
    Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt bei der Diskussion über die Beibehaltung von Restriktionen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie Bund und Länder an, die eigenen Versprechen der letzten Wochen ernst zu nehmen. Hier geht es zur Stellungnahme (zuletzt aufgerufen am 10.03.2021).
     
  • Der Paritätische Gesamtverband: Junge Menschen nicht im Stich lassen, Ausbildung in Corona-Zeiten sichern (25.02.2021)
    „Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation am Ausbildungsmarkt deutlich verschlechtert und nach einschlägigen Prognosen dürfte die negative Entwicklung am Ausbildungsstellenmarkt keine kurzfristige Ausnahme, sondern einen längerfristig wirkenden Abwärtstrend darstellen. Es darf aber keine "Corona-Jugendgeneration" geben, deren Lebensweg von mangelnden Chancen und beruflichen Sackgassen in Hilfsjobs gekennzeichnet ist.“ Hier geht es zum Positionspapier.
     
  • Paritätischer Gesamtverband: Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!
    Zusammen mit zahlreichenden Erstunterzeichnenden fordert der Paritätische Gesamtverband mehr Unterstützung für arme Menschen in Deutschland, darunter auch zusätzliche Gelder für Spielzeug und Bücher für Kinder im Lockdown. Die Petition, die der Bundesregierung vorgelegt werden soll, kann hier unterschrieben werden. Hier finden Sie den Appell im PDF-Format (zuletzt aufgerufen am 04.02.2021).
     
  • NACOA fordert mehr Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien - Lockdown verstärkt die Bedrohung in den betroffenen Familien (15.02.2021)
    "Mehr Geld für die Online-­Beratung von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien sowie ein insgesamt verbessertes und dauerhaft finanziertes Netz der Hilfe fordert NACOA Deutschland. Die Zeit des Lockdowns bedeutet eine stärkere Bedrohung der Kinder und Jugendlichen in den betroffenen Familien. Die Online­-Beratung wurde stärker nachgefragt als je zuvor. Das Hilfesystem muss nun „krisenfest“ gemacht werden, forderte die Interessenvertretung für Kinder aus suchbelasteten Familien in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband zum Auftakt einer bundesweiten Aktionswoche vom 14. bis zum 20. Februar 2021." Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier. Nähere Informationen zur Aktionswoche finden Sie hier (zuletzt aufgerufen am 10.03.2021).
     
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ):
    Die BKJ hat bereits mehrere Positionspapiere veröffentlicht, in denen sie die Förderung von Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen in Pandemiezeiten fordert und die Bedeutung von kultureller Bildung betont. Hier finden Sie dazu ein Diskussionspapier („Kulturelle Bildung an und mit Schulen − Jetzt erst recht!“ vom 20.06.2020), hier finden Sie einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin und Ministerpräsident*innen („Gemeinsame Initiative für eine Zukunftsallianz für die Jugend“ vom 23.11.2020) und hier die Unterstützung einer Forderung des Deutschen Kulturrats („Außerschulische Kultur- und Bildungsorte in der Pandemie als alternative Lernorte nutzen!“ vom 11.02.2021) (alles zuletzt aufgerufen am 04.03.2021).
     
  • Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. (VAMV): Alleinerziehende stärker im Lockdown mitdenken! (09.02.2021)
    Mit Blick auf die anstehende Konferenz der Ministerpräsident*innen mit der Kanzlerin über die weiteren Corona-Eindämmungsmaßnahmen fordert der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e.V. (VAMV), bundesweit Familien einen Kontakt mit einer anderen festen Familie zu ermöglichen. Hier geht es zur Pressemitteilung.
     

  • Arbeitskreis G5 (Landesjugendring NRW, Arbeitsgemeinschaft „Haus der offenen Tür“ NRW, Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW, Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW, Paritätisches Jugendwerk NRW): Beziehungen erhalten – Unterstützung sichern: Benachteiligte junge Menschen im Lockdown stärken! (03.02.2021)
    Der Arbeitskreis G5 hat sich erneut mit der aktuellen Situation von Kindern und Jugendlichen während der Corona Pandemie befasst und stellt in seiner dazu veröffentlichten Stellungnahme fest, dass gerade in Krisenzeiten besonders benachteiligte jungen Menschen Orte benötigen, an denen sie mit ihren Sorgen und Nöten gehört und ernst genommen werden. Hier geht es zum Positionspapier (zuletzt aufgerufen am 03.03.2021).
     

  • Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums „Digitalität von Kinder und Jugend: Digitalpakt Kinder- und Jugendhilfe“ (23.02.2021)
    In einem aktuellen Zwischenruf stellt das Bundesjugendkuratorium in elf Punkten konkrete Forderungen für einen DigitalPakt Kinder- und Jugendhilfe auf. Die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Herausforderungen zeigen, dass die Kinder- und Jugendhilfe unzureichend auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalität von Kindheit und Jugend vorbereitet ist. Hier braucht es eine differenzierte Digitalstrategie, die die soziale Infrastruktur für junge Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe ausgestaltet. Der Zwischenruf steht auf www.bundesjugendkuratorium.de/stellungnahmen zum Download bereit.
     

  • Zusammenhalt in Corona-Zeiten: familienwissenschaftliche Perspektiven:
    Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) haben zusammen mit Kolleg*innen aus den Familienwissenschaften Herausforderungen und Chancen für Familien in Zeiten der Pandemie und auch danach beschrieben. Hierzu sind zwölf Essays entstanden, die jeweils ausgewählte Aspekte beleuchten. Diese wurden im Dezember 2020 und Januar 2021 in einer Serie der FAZ.NET veröffentlicht. Nun wurden die Beiträge in einem Sammelband von C. Katharina Spieß, Daniel Deckers und Jörg M. Fegert herausgegeben. Die PDF hierzu stellen wir Ihnen hier bereit.
     

  • Kinder und Jugendliche an Lösungen und Perspektiven in Corona-Krise beteiligen – Gemeinsamer Appell von DBJR, dsj und BSK (01.02.2021)
    Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen in der Covid-Pandemie endlich gehört und ernst genommen werden. Das fordern der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Bundesschülerkonferenz (BSK) in einem gemeinsamen Appell (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • NZFH: Tag des Ehrenamtes: Familienpatenschaften in Corona-Zeiten wichtiger denn je (02.12.2020). Hier finden Sie die Stellungnahme (zuletzt aufgerufen am 11.02.2021).
     
  • Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zur Rolle von Schulen und KiTas in der COVID-19 Pandemie (04.01.2021, zuletzt aufgerufen am 09.02.2021).
     
  • 5 Thesen zur OKJA in der Pandemie (Januar 2021)
    Der Kooperationsverbund Offene Kinder- und Jugendarbeit (KV OKJA) hat gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen (BAG OKJE) ein Thesenpapier erarbeitet.
    Die Thesen lauten:
    1) Junge Menschen sind Bürger/-innen, nicht nur Schüler/-innen!,
    2) Jugendhäuser als Freiräume offenhalten!,
    3) Digitalisierung Offener Kinder-und Jugendarbeit durch die Hintertür,
    4) Demokratische Räume der Auseinandersetzung erhalten!, und
    5) den gesellschaftlichen Beitrag Offener Kinder-und Jugendarbeit markieren.
    Das Papier steht hier zum Download zur Verfügung (zuletzt aufgerufen am 04.02.2021).

 

  • FAZ: Junge Menschen unter Corona – Prof’in Dr. Sabine Andresen und Prof Dr. Wolfgang Schröer appellieren an eine beteiligungsorientierte Kinder- und Jugendpolitik
    In einem FAZ-Gastbeitrag „Das falsche Signal…“ zeigen Prof’in Dr. Sabine Andresen und Prof Dr. Wolfgang Schröer, Leiter*innen der Kico/JuCo-Studien zur Situation von jungen Menschen unter Corona, wie junge Menschen die Zeit der Pandemie derzeit erleben und was sie bewegt. Sie fordern dazu auf, Kinder- und Jugendliche ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit zu rücken (20.01.2021).
    https://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/generation-corona-warum-wir-eine-starke-jugendpolitik-brauchen-17152618.html (zuletzt aufgerufen am 03.02.2021).
  • Kitas im Lockdown. Diakonie fordert bundeseinheitlichen Corona-Fahrplan (11.01.2021)
    Die Bund-Länder-Beschlüsse zu Corona-Schutzmaßnahmen für Kitas werden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich umgesetzt. Für Familien und Erzieher:innen ist das nur schwer nachvollziehbar. Die mangelnde Orientierung und das Fehlen einer schlüssigen langfristigen Strategie ist nach Ansicht der Diakonie eine Zumutung für alle und gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern letztlich auch die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen.
    https://www.diakonie.de/pressemeldungen/diakonie-fordert-klaren-corona-fahrplan-fuer-kitas-im-lockdown (zuletzt aufgerufen am 20.01.2021)
     
  • ForumTransfer: Die Kinder- und Jugendhilfe muss während des Lockdowns offen bleiben! Die Rechte von Kindern und Jugendlichen müssen gesichert sein!         
    Über 200 Verbände und Einzelinitiative haben sich einem von ForumTransfer initiierten Aufruf angeschlossen, auch unter den Bedingungen des Infektionsschutzgesetzes den Bedürfnissen und Rechten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich mehr Beachtung zu schenken. Die Kinder- und Jugendhilfe als Infrastruktur des Aufwachsens müsse auch im Lockdown aufrechterhalten bleiben. Den Aufruf finden Sie hier.
     
  • Kinder- und Jugendrechte in der Krise stärken! - Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums (15.12.2020)
    Das Bundesjugendkuratorium ruft dazu auf, die Rechte von jungen Menschen gerade in Krisenzeiten nachhaltig zu sichern und zu verwirklichen. Hierfür braucht es neben altersgerechten Beteiligungsformaten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Einbezug von Interessenvertreter*innen in Krisengremien auch Beziehungsangebote und soziale Räume. Den Zwischenruf finden Sie hier.
     
  • Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ): Die AGJ macht in ihrem Zwischenruf „Schutz für die besonders Schutzbedürftigen“ darauf aufmerksam, dass der Alltag für bestimmte Personengruppen – trotz der bislang von der Politik zur Verfügung gestellten Hilfen und großer Anstrengungen ihrer Helfer*innen – besonders unerträglich geworden sei und sie massiv gefährde. Für ohnehin besonders Schutzbedürftige potenziere sich in der Pandemie die Gefahr, schutzlos zu werden. Die AGJ ruft dazu auf, für besonders Schutzbedürftige den Kinderschutz, den Schutz vor häuslicher Gewalt und Missbrauch auch unter Pandemiebedingungen unbedingt zu gewährleisten und die Wohnungslosenhilfe deutlich zu intensivieren. Sie fordert, bei den Überlegungen zur Verteilung des Impfstoffs auch den Helfer*innen dieser Personengruppen Priorität einzuräumen. Den Zwischenruf finden Sie hier. (9. Dezember 2020)
    In einem früheren Zwischenruf „Jugend stärken – auch und gerade unter Corona-Bedingungen unerlässlich!“ vom 14. Juli 2020 fordert die AGJ dazu auf, die Interessen und Bedarfe von jungen Menschen stärker wahrzunehmen und der Jugend mehr Beteiligung zu ermöglichen: https://www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2020/AGJ-Zwischenruf_Jugend_st%C3%A4rken.pdf  
    Bereits zu Beginn der Pandemie hat die AGJ einen Zwischenruf zur Kinder- und Jugendhilfe in Corona-Zeiten mit dem Titel „Wenn Kümmerer*innen selbst Hilfe brauchen... Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe“ verfasst (27. März 2020):
    www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2020/AGJ_Zwischenruf_Corona.pdf 
     
  • Stellungnahme VPK: Gesundheitsminister Spahn vergisst wesentliche Teile der Jugendhilfe. Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend und Sozialhilfe e.V. fordert Corona-Impfungen und Schnelltest auch für Mitarbeitende der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe. Die Stellungnahme finden Sie hier (23.02.2020).
     
  • BAG Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. : Die BAG BEK kritisiert den aus ihrer Sicht unzureichenden Umgang mit Corona in Kindertagesstätten, was zu Lasten der Kinder und Fachkräfte gehe. Hier finden Sie die Stellungnahme (26. November 2020).
     
  • Care Leaver Convention: Junge Menschen im Übergang von stationären Hilfen und Pflegefamilien ins Erwachsenenalter aus rund 25 Ländern haben gemeinsam mit dem Organisationskomitee der 1. Internationalen Care Leaver Convention eine internationale Erklärung zu den Bedürfnissen von Care Leavern in Corona-Zeiten erarbeitet. Die erste internationale Care Leaver Convention hat vom 23. bis 25.11.2020 als Online-Konferenz stattgefunden.
     
  • Positionspapier der BAG-BEK zur Bedeutung und Veränderung der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Pandemie
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. (BAG-BEK e.V.) hat ein Positionspapier zur Bedeutung und Veränderung der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen in Zeiten der Pandemie veröffentlicht. Angesichts der zum Teil gravierenden Veränderungen für den Arbeitsalltag von Fachberater*innen hat die AG Fachberatung der BAG-BEK eine Stellungnahme verfasst. Beleuchtet werden hier die aktuelle Arbeitssituation der Fachberater*innen sowie die Auswirkungen der Corona-Situation auf ihr professionelles Handeln und entsprechende Formen und Inhalte.
    Im Fokus steht dabei einerseits die Frage, welchen Beitrag Fachberater*innen für die Aufrechterhaltung des Angebotes in der aktuellen Situation geleistet haben und was sie dabei wiederum gestützt hat. Andererseits wird gefragt, wie gleichzeitig die Sicherstellung des originären Erziehungs-, Bildungs- und Schutzauftrages von Kindertageseinrichtungen geleistet werden kann.
    Das Positionspapier finden Sie hier. (22.10.2020)
     
  • BAG Landesjugendämter:
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat im Oktober 2020 fünf Thesen und daraus resultierende Forderungen zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Kinder- und Jugendhilfe formuliert. Die Thesen lauten:
    1. Die Auswirkungen und Folgen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind bei allen künftigen politischen Entscheidungen zu berücksichtigen!

    2. Die systemrelevanten Strukturen der Kinder-und Jugendhilfe erhalten und weiterentwickeln! Nie waren sie so wertvoll wie heute.Die Digitalisierung –Königsweg aus der Krise?

    3. Die Digitalisierung –Königsweg aus der Krise?

    4. Übergänge von der Schule in den Beruf absichern!

    5. Jugendliche wollen gehört werden.

    Die dazugehörigen Forderungen und das Dokument können Sie hier herunterladen.
     
  • BAG Landesjugendämter: Mit der Problematik, dass Gesundheitsämter in Einzelfällen fordern, Kinder und Jugendliche, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, zu Hause zu isolieren und sie in der Familie „abzusondern“ setzen sich Regine Tintner und Severine Feuerherdt vom Landschaftsverband Rheinland auseinander. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Anordnung der häuslichen Isolation von Kindern und Jugendlichen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft regelmäßig nicht verhältnismäßig sein werde. Hier finden Sie die Stellungnahme (12. August 2020).
    Eine weitere Stellungnahme der BAG Landesjugendämter bezieht sich auf die Bedeutung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in der aktuellen Situation und fordert die Infrastrukturen der Kommunen, der Länder und des Bundes zu erhalten und zu stärken. Den Appell der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter: „Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Zeiten von Corona und darüber hinaus –  Infrastrukturen der Kommunen, der Länder und des Bundes erhalten und stärken!“ finden Sie hier (6. Mai 2020).
    Jungen Menschen im Übergang von stationären Hilfen und Pflegefamilien ins Erwachsenenalter aus rund 25 Ländern haben gemeinsam mit dem Organisationskomitee der 1. Internationalen Care Leaver Convention eine internationale Erklärung zu den Bedürfnissen von Care Leavern in Corona-Zeiten erarbeitet. Die erste internationale Care Leaver Convention soll im 4. Quartal 2020 als kostenlose Online-Konferenz stattfinden.
     
  • Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V., Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): Zur Gewährleistung der Bildungsteilhabe fordern die Verbände, die sofortige Maßnahmen zur Unterstützung geflüchteter Schüler*innen. Vor allem die digitale Ausstattung sei unzureichend, somit fehlten die Grundvoraussetzungen zur Teilnahme am digitalen Fernunterricht. Hier finden Sie die Presseinformation (10. Juli 2020).
     
  • Das Bündnis Recht auf Spiel hat gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk Handlungsempfehlungen zum Recht auf Spiel in Zeiten der Pandemie (12. Mai 2020) verfasst. Hier finden Sie das Dokument.
     
  • Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine ehrliche Debatte über Kinderrechte in der Corona-Krise. Lesen Sie hier (14. Mai 2020).
     
  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik e. V. plädiert in ihrer Stellungnahme, die spezifische Lebenslage von Mädchen und jungen Frauen in der Pandemie zu berücksichtigen (6. Mai 2020).
     
  • Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. setzt sich ebenfalls mit dieser Thematik auseinander (17.April 2020). Lesen Sie mehr dazu hier.
     
  • Die Fachverbände für Erziehungshilfen in Deutschland machen mit der Frankfurter Erklärung „Das Grundrecht auf Wohnen für alle junge Menschen verwirklichen“ auf die besondere Situation junger wohnungsloser Menschen und von Wohnungslosigkeit bedrohter Familie in Corona-Zeiten aufmerksam (4. Mai 2020). Die Erklärung finden Sie hier.
    Zum Thema Sicherstellung des Kinderschutzes in Pandemie-Zeiten haben die Fachverbände der Erziehungshilfen bereits Anfang April einen Zwischenruf veröffentlicht (2. April 2020):
    https://igfh.de/publikationen/fachpolitische-stellungnahmen/dringender-handlungsbedarf-bei-sicherstellung-des