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Handlungsfähige Organisationsstrukturen

Um sich als Gesamteinrichtung gut auf die aus der Corona-Pandemie resultierenden Anforderungen einstellen zu können, haben viele Einrichtungen ein so genanntes „Krisenteam“ bzw. einen „Coronastab“ implementiert, um sicherstellen zu können, das entsprechende Vorbereitungen und Entscheidungen zeitnah getroffen werden, Verantwortlichkeiten sowie Abläufe auch unter veränderten Rahmenbedingungen klar sind sowie Informations- und Kommunikationswege sichergestellt sind. In der Regel bespricht sich dieser Kreis täglich und setzt sich zumeist aus Leitungskräften verschiedener Ebenen, Mitarbeitenden von Fachdiensten (sofern vorhaben) sowie Vertreter*innen des Betriebsrats/der Mitarbeiter*innenvertretung zusammen.

Einrichtungsvertreter*innen betonen, wie wichtig es in der aktuellen Situation ist, entsprechende Orientierung für Mitarbeitende zu geben, Krisenpläne für Infektionsfälle bereit zu stellen und klare Ansprechpartner*innen für Fragen und zu klärendes zu benennen. Einige Einrichtungen berichten auch davon, dass wöchentliche Informations-Newsletter für Mitarbeitende gerade als sehr zieldienlich erlebt werden.

Ein Umsetzungsbeispiel aus dem SOS Kinderdorf Pfalz zeigt, wie die Arbeit im Rahmen eines Krisenplans konkret ausgestaltet werden kann sowie einen Ablaufplan, der die allgemeinen Handlungsstrategien sowie Maßnahmen bei einem Verdachtsfall bzw. einer festgestellten Corona-Infektion darstellt.

Darüber hinaus wird darauf verwiesen, wie wichtig auch weiterhin Fallberatungen, Teamgespräche und Supervisionen sind. Diese werden allerdings auf Grund der Vorgaben nun über Telefon- oder Videokonferenzen oder in Kleingruppen mit entsprechenden Abstandsregeln durchgeführt.